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„Raucherdebatte bringt Regierung unter Druck“ … immer mehr fordern eine Volksentscheidung … über 327.000 Unterschriften … Kanzler versucht, in Deckung zu bleiben … wachsender Unmut … der Parteigehorsam in ÖVP und FPÖ bröckelt … schwere Irritationen … die österreichische Volksnation steht Kopf … brisante aktuelle Schlagezeilen füllen die heimische Presse … doch was meint der ehemalige BZÖ-Chef Gerald Grosz dazu?

Der Original-Kommentar von Gerald Grosz
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Es steht jeden Tag ein Rindviech auf, man muss es nur finden. So oder so ähnlich scheint doch das Geschäftsprinzip der Proponenten des Rauchverbots-Volksbegehrens – im Volksmund auch Schmierenkomödie genannt – zu sein.

Der oberste Ärztekämmerer erklärt uns mit Hilfe der gesamten österreichischen Medienlandschaft stündlich die Folgen des Tabakkonsums in schillernd-schrecklichen Farben und wird beim heimlichen Heizen seiner Zigarette ertappt und abfotografiert.

  Der ehemalige Vorsitzende der GrünInnen und nunmehrige Bundespräsident räuchert täglich – übrigens entgegen des geltenden Rauchverbots in öffentlichen Gebäuden – die ehrwürdige Hofburg aus, seine politisch beerdigte Jutesackpartei fordert ein Rauchverbot in der Gastronomie. Das sind übrigens jene Antiraucherkämpfer, deren politisches Hauptprogramm die Freigabe von Haschisch vorsieht.

Zusammenfassend praktisch geantwortet:
Wasser predigen, Wein saufen!

Theologisch geantwortet:
Scheinheiligkeit in Reinkultur!

Der Vorsitzende der sozialistischen Sanierungsopposition, Christian Kern, hat noch voriges Jahr das von 562.552 Österreichern unterstütze Volksbegehren gegen TTIP und CETA erfolgreich gekillt und schubladisiert, und richtig, gegen den Willen des Volkes die unseligen Freihandelsabkommen durch den Ministerrat gepeitscht.

Jene, die also heute wie Rumpelstilzchen aufheulen und die direkte Demokratie überraschend auf ihren Fahnen heften, waren die Begehren des Volkes doch immer herzlich egal.

Erinnern Sie sich?
Gentechnik Volksbegehren, von einer SPÖ Regierung schubladisiert. Neutralitäts-Volksbegehren, von einem SPÖ Bundeskanzler zu Grabe getragen. Und diese Liste des autokratischen Österreichs sozialistischer Prägung ließe sich beliebig fortsetzen.

Und heute?
Heute wird kampagnisiert, sind die Chefredakteure der Zeitungen und Sender zu Volksumerziehern mutiert, wird in einem liberalen Staat der persönlichen Freiheit der kommunistischen Enteignungs-, Bevormundungs- und Verbotspolitik gefrönt.

Und warum?
Nicht, weil irgendeinem Verantwortungsträger etwas an der persönlichen Gesundheit unserer Bürger liegen würde, sondern ausschließlich darum, um das Volk als nützliche Idioten schamlos gegen die Regierung in Stellung zu bringen.

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Ich bekenne mich dazu …
… und heuchle nicht. Ich bin Raucher, ich stehe für die persönliche Freiheit der Menschen, für die Freiheit der Wirte in ihren Lokalen selbst bestimmen zu können. Das ist der Grundsatz eines liberalen Staates, eines freisinnigen Gesellschaftsmodell mündiger Bürger, die durch die Auswahl ihrer Lokale selbst eine Entscheidung treffen können und nicht absurde und parteipolitisch motivierte Volksbegehren dazu brauchen, deren Ergebnis ohnedies nur Schall und Rauch ist.
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Meine rein persönliche Meinung dazu:
Es kann nicht im Geringsten einen Zweifel daran geben, dass Rauchen massiv ungesund ist und jeden “Tschgigger” nicht nur eine Unmenge Geld, sondern auch enorme Lebensqualität kostet. Ich selber habe über 25 Jahre stark “genebelt” und weiß diese Situation nach täglichen 2 Schachteln wirklich gut einzuschätzen … kenne den Gestank von Kleidung, das Husten am Morgen, die angegelbten Finger, den nicht unbedingt appetitlichen Atemgeruch etc!

Allerdings:
Die Wahl, zu rauchen oder auch nicht, hat jeder von uns, wie in vielen anderen Hinsichten, selbst. Und genauso soll sich jeder auch aussuchen können, ob er in ein Gastlokal geht, wo geraucht wird, oder eines bevorzugt, in dem er sich nicht mit dem störenden Qualm und Gestank herumärgern muss.

Umgekehrt …
… soll aber auch jeder Gastronom in der Eigenverantwortung stehen, für sein Lokal jene Entscheidung treffen zu können, die er für richtig hält und selbst zu verantworten hat. Denn: Kein Gastwirt wird sein Haus zu einem Nichtraucher-Dorado machen, wenn er dadurch massive geschäftliche Einbußen befürchtet. Und genauso wird auch kein Chef eines Speiserestaurants seine Gäste rauchen lassen, wenn er dadurch einen Schaden zu erwarten hat. Ob, wenn von “Schaden” gesprochen, ein gesundheitlicher oder geschäftlicher im Vordergrund steht, muss einfach im Entscheidungsbereich der Betreiber selber liegen.

“Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied!”

Ansonsten muss man die ganze Diskussion auch auf den Alkohol ausweiten, denn die Volksdroge Nr. 1 darf sich nicht nur in den eigenen vier Wänden, sondern allerorts, bei Erwachsenen und Jugendlichen, scheinbar unbestritten und schweigsam geduldet, als nationaler Stimmungsmacher und hochgenüsslicher Seelentröster breit machen. Ganz dem Motto folgend:

Alkohol ist nicht die Wahrheit,
aber man erträgt sie leichter!”

Diesbezüglich fordert  eine Leserbrief-Verfasserin:
(Kronenzeitung/Das freie Wort, 05. 03. 2018, S. 34)
„(…) Ich fordere sofort ein allgemeines Alkoholverbot in der Gastronomie und auf öffentlichen Plätzen und 0,0 Promille am Steuer eines Kraftfahrzeuges. Was passiert alles durch den Alkohol: Unfälle im Straßenverkehr mit Blechschäden und Verletzungen und Todesfolgen. Prügeleien und Morde! Gewalt allgemein und in der Familie! Vergewaltigungen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Diese Aufzählung lässt sich uneingeschränkt fortsetzen. Dies alles passiert aber nicht vom oder durchs Rauchen, sondern durch die Droge Alkohol. Also, Augen und Ohren auf – hier herrscht Handlungsbedarf!“ – Henriette Koch, Linz

 

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