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CETA ist ein Zwerg dagegen … ein weiteres Freihandelsabkommen steht vor der Absegnung durch die EU … was in Kürze endgültig beschlossen werden soll, kommt einer Hinrichtung menschlicher und wirtschaftlicher Zukunftsperspektiven gleich!

Seit 1999 laufen die Verhandlungen mit den südamerikanischen “Mercosur-Staaten” Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay. Endzweck des hinter verschlossenen Türen und dicken Wänden beabsichtigten Deals ist die zollfreie Auslieferung von EU-Autos nach Südamerika. Im Gegenzug werden wir, ohne die Möglichkeit einer Qualitätskontrolle, mit einer unfassbaren Menge von Billig-Fleisch “beglückt”. Rechtsanwalt und Buchautor Dr. Tassilo Wallentin ist einmal mehr der Einzige, der unser österreichisches Volk über den bevorstehenden Supergau informiert und aufklärt:

“Das Mercosur-Abkommen ist schlimmer als CETA. Der Umfang der Importe ist achtmal höher. Die Mercosur-Staaten sind Agrargroßmächte. Sie produzieren hauptsächlich billiges Rindfleisch und Geflügel in industrieller Massentierhaltung unter Verwendung von Hormonen, Antibiotika und Wachstumsförderern. Die Verbraucher-, Umwelt- und Gesundheitsstandards dieser Länder liegen weit unter denen der EU. Bis 2022 soll eine Regenwaldfläche von der Größe der Bundesrepublik Deutschland abgeholzt werden. Dies, um Platz für Rinder und Gen-Mais zu schaffen.” (Wallentin, Tassilo: Das Mercosur-Abkommen. In: Kronenzeitung/Offen gesagt, 26. 02. 2018, S. 10)

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Leisten „ganze Arbeit“: Die Bulldozer im südamerikanischen Regenwald! © MemoryCatcher – https://pixabay.com/de/bulldozer-crawler-den-erd-410115/

Wie beruhigend, dass bei den in der Endphase befindlichen Gesprächen alleinig hohe EU-Kommissionsbeamte, Lobbyisten und mächtige Konzernvertreter beteiligt sind. „Deutsche Autos gegen Gammelfleisch für uns alle!“ … so lautet anscheinend die Devise der Profiteure, ungeachtet von Mensch, Tier und Umwelt.

Einen kurzen „Vorgeschmack“ erhält man, wenn man sich den brasilianischen Gammelfleisch-Megaskandal vor wenigen Monaten vor Augen führt: „Mitarbeiter der staatlichen Lebensmittelbehörde  wurden von Fleisch-Multis systematisch bestochen, um vergammeltes Fleisch als unbedenklich zu stempeln. ‚Fleisch-Panscher’ fügten Chemikalien hinzu, um Verwesungsgerüche zu verschleiern, und mixten Karton oder verwurstete Schweineköpfe als Füllmaterial in verarbeitetes Geflügelfleisch.“ (Wallentin, Kronenzeitung, ebd.)

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Einer der “Verhandlungspaläste” für den Freihandelsblock “Mercosur”: Montivideo/Uruguay © kadufernandiz – https://pixabay.com/de/motevideo-montevideo-uruguay-palast-693150/

Verhinderbar ist die bevostehende Katastrophe nur durch die neue Regierung, welcher aber bereits schon beim CETA-Abkommen die Hände gebunden waren, weil dieses bereits zu Kern’s SPÖ-Zeiten im Wesentlichen zur Unterzeichnung kam und nur noch Teile davon im Parlament verhindert werden können. “Mercosur” aber ist weit folgenschwerer: Hier geht es um die letztendliche Liquidierung der heimischen Weideviehzucht, was einher geht mit dem endgültigen Aus für unsere Bauern.

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Gesunde Ähren auf noch gesünderen Getreidefeldern … bald nur noch Vergangenheit? © ulleo – https://pixabay.com/de/getreide-getreidefeld-feld-ähren-2436793/

Was dies für unsere Wirtschaft, Kulturlandschaft und Ernährungsstandards, für unser zukünftiges Leben schlechthin bedeuten kann, ist wohl kaum mehr abschätzbar. In Südamerika selber vergeht man sich einmal mehr rücksichtslos und auf grässlichste Weise an der Natur. Niemand kann sagen, welche Auswirkungen die Massenabholzungen für die Treibhausgase haben, eine historische Massenflucht von dort lebenden Menschen und neue Form von Sklaverei sind zu befürchten.

“Rasse Mensch, mir graut vor dir!”

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“Machet euch die Erde untertan!” … welch fataler Trugschluss! © geralt – https://pixabay.com/de/amerika-globus-hand-halten-2775323/

 

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