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Alarm in der Klinik … ein rabiater Patient scheint völlig auszuzucken … Sicherheitskräfte werden angefordert … seitdem wird das Zimmer des Problemboys bewacht … von 2 sündteuren Securities … täglich 24 Stunden lang!

„Austragungsort“ der nahezu unglaublichen Geschichte ist die Abteilung für Hämato-Onkologie in einer österreichischen Universitätsklinik:
„Die Hämatologie/Onkologie ist ein Teilgebiet der Inneren Medizin, das sich mit gut- und bösartigen Erkrankungen des Blutes, bösartigen Erkrankungen der Lymphknoten und des lymphatischen Systems sowie bösartigen soliden Tumoren wie Brustkrebs oder Lungenkrebs befasst. (…) Wichtige und häufige Erkrankungen, die eine Überweisung zum Hämato-Onkologen veranlassen, sind die soliden Tumore, wie z. B. Lungen- und Brustkrebs, Magen-Darm-Krebs sowie die hämatologischen Systemerkrankungen der Leukämien und Lymphome.“
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Zwecks krankenhaushygienischen Vorsichtsmaßnahmen gilt in dieser Abteilung strengste Atemschutzpflicht, da für immungeschwächte Patienten und Krebspatienten bereits harmlose Pilz zu einem tödlichen Erreger werden können. Entscheidend ist, dass keine Keime die Krankenzimmer, Stationen und Patientenräume gelangen können.

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Zu den speziellen Vorkommnissen:
Genau in eben beschriebener Abteilung für Hämato-Onkologie schlendern zwei rasch als Ausländerinnen identifizierbare Damen cool dem Gang entlang … nach einem gerade absolvierten Patientenbesuch … ohne Schutzmaske! Vor der Türe des Zimmers, aus dem sie gekommen sind, steht ein Security … was der hier tut? … die Patientin im Nebenzimmer berichtet, was dahintersteckt: 
„Es ist kaum vorstellbar, was in dem Zimmer da neben mir immer wieder los ist. Da liegt ein ca. 50 jähriger Ausländer … und der dreht regelmäßig durch, schreit wie besessen mit dem Pflegepersonal, wirft Gegenstände in Richtung der Krankenschwestern … will sich, wie man mir gesagt hat,  nicht ihnen von angreifen lassen … ganz, ganz arg! Da hat man jetzt die Sicherheitskräfte rufen müssen. Seitdem wird das Zimmer durchgehend bewacht … 24 Stunden am Tag … 7 Tage in der Woche … von 2 Securities, die einander abwechseln. Und das Beste daran ist –  so hat es mir eine Krankenschwester berichtet – die ganze Spezial-Bewacherei kostet € 11.000 im Monat … der Typ liegt ja schon relativ lange da. Wahnsinn!“

Auch ich muss kurz Luft holen, als ich von diesen Zuständen höre. Wenn ich bedenke, wie sehr in unseren Krankenhäusern in vielen Bereichen schon der gnadenlose Spargurt angeschnallt ist (Essen, Energie, Unterbringung, Wartezeiten,  …) und einheimische Patienten teilweise sogar schon für’s Fernsehen bezahlen müssen, fängt mein Puls ein weiteres Mal zu steigen an. Faktum ist, dass sich der nicht so betuchte, finanziell schwache, Teil unserer Bevölkerung eine optimale medizinische Betreuung gar nicht mehr leisten kann und so zum Opfer einer Mehrklassen-Medizin geworden ist. Ist das die soziale Gerechtigkeit, von der unsere Politik immer noch spricht? Im anderen Fall aber rückt Vater Staat ungeniert und höchst spendabel mit unfassbaren Mengen an öffentlichem Geld an und bezahlt sogar die Spezialbewachung für einen Randalierer … einen rücksichtslosen Rohling, der im Normalfall sofort auszuweisen ist!

Dass die zwei Besucher-Damen zudem noch ungestraft ohne Atemschutzmaske durch die Gegend stolzieren durften, setzt dem letzten „i“ den Punkt auf.

So frage nicht nur ich mich:
Wo sind wir eigentlich gelandet?
In welchem Land leben wir?
Und:

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Wer oben beschrieben Zustände duldet oder gar unterstützt, handelt grob fahrlässig und macht sich in mehrerlei Hinsicht mitschuldig! Mitschuldig am Verlust der Grundlagen unserer Gesellschaft, der Gleichbehandlung für alle und dem Zusammenbruch öffentlicher Ordnung. Wer trägt die Verantwortung für die Maßnahmen im beschriebenen Fall? Wer, wenn nicht wir, übernimmt für eine Person, die offensichtlich nicht einmal gewillt ist, die Regeln unseres Zusammenlebens zu beachten, noch derart horrende Beaufsichtigungskosten? Wo verdammt ist dieses viele Geld gebunkert, mit dem, wie im vorliegenden Skandal, nur so herumgeschmissen wird?

Die hierfür zuständigen Minister für Ínneres und Gesundheit haben einmal mehr akuten Handlungsbedarf: Jetzt muss „Schluss mit lustig“ sein!

 

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