© Pixabay
© BlueGarou - https://pixabay.com/de/freitag-13-hypnose-schwarze-katze-1416149/
Dieses Portal wird gesponsert von:

Heute ist Freitag, der 13. April – das lässt viele Abergläubige schaudern. Eines vorweg: Sämtliche Unfallstatistiken weisen kein erhöhtes Risiko für diese Datumskombination auf. Trotzdem hält sich hartnäckig der Aberglaube vom Unglückstag.
Link zur Quelle

 

© Pixabay
© geralt – https://pixabay.com/de/kalender-hand-schreiben-aberglaube-819617/

Ursprung des Aberglaubens
Es gibt viele Deutungsversuche für diesen Aberglauben. Einer davon beruht auf der Tatsache, dass die Dreizehn und der Freitag jeweils einzeln schon seit langem als Unglückssymbole gelten. Es ist anzunehmen, dass abergläubische Menschen an Tagen, die gleichzeitig Freitage und Dreizehnte waren, schon immer besonders großes Unglück befürchteten. Später verbreitete sich der Aberglauben derart, dass heutzutage sogar Leute an den Freitag, den 13. glauben, die weder mit Freitagen noch mit der Zahl Dreizehn im Einzelnen ein Problem gehabt hätten.
Link zur Quelle

© Pixabay
© geralt – https://pixabay.com/de/freitag-kalender-katze-unglück-820962/


Religiöser Hintergrund
Der Freitag symbolisiert für Christen den Tag, an dem Jesus am Kreuz starb. Die 13 galt lange im Volksmund als „Dutzend des Teufels“. Sogar ein Film trägt das Datum im Titel. In Flugzeugen sucht man oft vergeblich die 13. Reihe. Auch viele Hotels verzichten auf diese Zimmernummer.

© Pixabay
© PublicDomainPicutres – https://pixabay.com/de/augen-katze-halloween-schwarz-218185/

Es gab schon Tragödien an diesem Tag. Zu den jüngsten Katastrophen, die für Aufsehen sorgten, zählte das Schiffsunglück der „Costa Concordia“ vor der Küste Italiens im Jänner 2012, bei dem 32 Menschen starben.
Interpretationen, warum das Pech angeblich angezogen werden soll, gibt es viele: So war es der 13. Oktober 1307, als der französische König das Massaker an den Rittern des Templerordens befahl.
Link zur Quelle

© Pixabay
© j_lloa – https://pixabay.com/de/freitag-der-13-wordpress-typografie-1042203/


Die Zahl
Die 13 überschreitet das geschlossene Zwölfersystem und ist als Primzahl nur durch eins und sich selbst ohne Rest teilbar. Das verleiht ihr schon eine besondere Bedeutung. Lange hieß die 13 im deutschen Volksmund das „Dutzend des Teufels“. Nicht überall ist die Zahl aber ein Symbol für Unglück. In der jüdischen Tradition ist die 13 eine Glückszahl und ein Symbol Gottes, weil sie über der Zwölf steht. Bei den Japanern gilt die 13 ebenfalls als Glückszahl. Der jüdische Kalender richtet sich nach dem Mond, sodass am 14. eines Monats immer Vollmond ist. Wenn der Vollmond auf einen Sabbat (Samstag) fällt, ist das ein Glücksfall, also ist auch Freitag, der 13. etwas Positives.
Link zur Quelle

© Pixabay
© Antranias – https://pixabay.com/de/zahl-symbol-dreizehn-zahlen-13-605342/

Der Wochentag
Nach dem Neuen Testament wurde Jesus Christus an einem Freitag gekreuzigt. Das Christentum gedenkt des Leidens und Sterbens am Karfreitag, einem Fast- und Trauertag. Katholiken bringen daher freitags das sogenannte Freitagsopfer. Noch 1930 galt dagegen im protestantischen Norden Deutschlands der Freitag als Glückstag und besonders guter Termin zum Heiraten (auch „Freien“ genannt).
Link zur Quelle

© Pixabay
© GregMontani – https://pixabay.com/de/glück-glückszahl-13-roulette-839035/

Eine weitere häufige Behauptung ist die, dass der sogenannte „schwarze Freitag“ damit zu tun haben soll, dass dem Freitag, dem 13. Unglück zugeschrieben wird. Dem widerspricht jedoch die Tatsache, dass der US-amerikanische Börsenkrach von 1929 bereits an einem Donnerstag begann. Im öffentlichen Bewusstsein verknüpfte sich der Börsenkrach aber später mit dem Freitag, weil es zur damaligen Zeit aufgrund der Zeitverschiebung in Europa bereits Freitag war. Allerdings gab es bereits zweieinhalb Jahre vor den Ereignissen an der New York Stock Exchange einen deutschen schwarzen Freitag an der Börse Berlin. Der Börsenkrach am 13. Mai 1927 ließ den Aktienindex des Statistischen Reichsamtes innerhalb eines Tages um 31,9 Prozent einbrechen.
Link zur Quelle

© Pixabay
© ThomasWolter – https://pixabay.com/de/billard-schwarz-kugel-13-317151/


Statistik

Jedes Kalenderjahr hat mindestens einen und höchstens drei Freitage, die auf einen Dreizehnten fallen.
Drei Freitage die 13. in einem Nichtschaltjahr treten auf, wenn der 13. Februar ein Freitag ist; dann ist es auch der 13. März und der 13. November. In Schaltjahren sind es der Januar, der April und der Juli, in denen die Dreizehnten den gleichen Wochentag teilen und damit auf einen Freitag fallen können.

Der kürzeste Abstand zwischen zwei Freitagen den 13. beträgt nur vier Wochen. Dies ist immer der Fall, wenn der 13. Februar ein Freitag ist, und der Februar nur 28 Tage lang ist. Dann ist bereits im folgenden März der 13. wieder ein Freitag. Zuletzt war dies 2015 der Fall, das nächste Mal wird es im Jahr 2026 sein.

Der längste Abstand zwischen zwei Freitagen den 13. beträgt 14 Monate oder genau 61 Wochen. Dieser Fall tritt dann ein, wenn der 13. August ein Freitag und das folgende Jahr ein Schaltjahr ist. Dann kommt es erst wieder im Oktober des Folgejahres zu einem Freitag, dem 13. Zum letzten Mal war dies August 1999/Oktober 2000 der Fall; das nächste Mal passiert dies August 2027/Oktober 2028.

Ein gleich langer Abstand von 61 Wochen ergibt sich auch dann, wenn der 13. Juli ein Freitag und das folgende Jahr kein Schaltjahr ist. Dann ist erst der 13. September des Folgejahres wieder ein Freitag, der 13. Dies war im Juli 2001/September 2002 der Fall, ebenso im Juli 2012/September 2013.
Link zur Quelle
______________________________________________________________

QUELLE/KONTAKT:

Walter Widemair
Josef-Fräß-Ehrfeldstr. 4
9754 Steinfeld

Telefonkontakt: 0650/2044 244

E-Mail: 22011958ww@gmx.at