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„Bodenhaftung verloren … Frustration … eine Partei für alle Jahreszeiten“ – SPÖ-Veteran (und Vertrauter von Ex-BP Heinz Fischer) Bruno Aigner beklagt den gegenwärtigen „Zustand“ der Sozialdemokraten: „Derzeit sind wir vielfach altmodisch, bürokratisch und kurzatmig. (…) Die Partei hat in den vergangenen Jahren die Bodenhaftung verloren.“ (Aigner, Bruno: „Bodenhaftung verloren“, zit. in: Kronenzeitung/Politik, 13. 05. 2018, S. 2)

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Von Jahrzehnten der „Machtbesessenheit und Selbstvergessenheit“ spricht auch Krone-Kolumnist Claus Pandi, was die Verdrängung von Saurier Michael Häupl und seinem Team in Wien betrifft: Die Fördererclique rund um Kurzzeit-Kanzler Kern mit Renate Brauner an der Spitze muss nun die politische Bühne verlassen.“ (Pandi, Claus: Hört die Signale. In: Kronenzeitung/Thema des Tages, 15. 05. 2018, S. 3)

Dem neuen Boss Michael Ludwig allerdings scheint man einen längst notwendig gewordenen Kurswechsel zuzutrauen: „Kein Showmaster wie Helmut Zilk, kein Schmähtandler wie Michael Häupl und schon gar kein Dandy wie Kern. Ludwig ist ein Mann der leisen Töne und ein Pragmatiker der Macht wie Werner Faymann. Der Alt-Bundeskanzler soll hinter den Kulissen auch kräftig an Ludwigs steiler Karriere beteiligt gewesen sein. (…) Erste Signale aus dem Wiener Rathaus lassen erkennen, dass die SPÖ unter Ludwig wieder in die ruhige Mitte rückt. Also weniger prächtig präsentierte Pläne, aber mehr praktische Alltagsarbeit. “ (Pandi, ebd.)

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Zwischen all diesen Zeilen schmort der (wohl kaum vermeidbare) Abgang von SPÖ-Chef Kern. Dessen einmaliges Talent für’s „Krautfalsche“, für Blauäugigkeit und eine gewisse „Tolpatschigkeit“ wird durch die lachhafte Pizzaboten-Show und Geistesunion mit Tal Silberstein im letztjährigen Wahlkampf wohl zum historischen Negativ-Eintrag in den Stammbüchern der „Roten“ werden … die klassische personelle Fehlentscheidung. „Christian Kern war vielleicht der meistüberschätzte Hoffnungsträger in der jüngeren Geschichte der Sozialdemokratie.“ (Pandi, ebd.)

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Mal sehen …
… ob es zumindest dem neuen starken Mann Ludwig gelingt, den in der Partei angestauten Frust abzuladen und einen bundesweiten Auftrieb, sogenannten „frischen Wind“, in Bewegung zu setzen. Dies wird unerlässlich sein, denn zur Stunde ist „das aktuelle Spitzenpersonal der Bundes-SPÖ im Vergleich zur türkis-blauen Regierung chancenlos. (…) Die Führungsgarde der letzten verbliebenen Bastionen – Wien, Kärnten und das Burgenland – wird dem Niedergang auf Dauer nicht zusehen können.“ (Pandi, Claus: Frust abladen. In: Kronenzeitung/Thema des Tages, 14. 05. 2018, S. 3)

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