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Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan bei der 6. Generalversammlung der AKP-nahen Union Europäisch-Türkischer Demokraten (UETD) am 20. Mai im vollbesetzten Olympia-Stadion von Sarajevo, dem einzigen Fleck in Europa, wo man ihn einen Wahlkampfauftritt halten ließ. Sonst war es ihm nirgendswo gestattet … in Tausenderschaften waren sie aus ganz Europa angereist … die sogenannten „Auslandstürken“
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Jede Stimme zählt
„Sarajewo dient ihm gleichsam als Ersatz-Quartier, weil ihm, so wie anderen türkischen Politikern, in Deutschland oder Österreich Wahlkampfauftritte untersagt wurden. Doch bei einem etwaigen knappen Ausgang geht es um jede Stimme. Allein in der Bundesrepublik gibt es 1,5 Millionen Wahlberechtigte, hierzulande sind es knapp 110.000. Bei dem von Erdoğan angestoßenen Verfassungsreferendum im Vorjahr votierten in der Türkei nur gut 51 Prozent dafür, in Österreich stimmten fast drei Viertel für das neues Grundgesetz und damit für ihr Idol.“
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Als Islamischer Pfingstausflug angepriesen
„Mit Bussen werden Türken aus ganz Österreich zu dem Event unter dem vielsagenden Motto ‚Von Europa in die Welt’ in die bosnische Hauptstadt gekarrt. Obwohl der Termin erst seit Kurzem bekannt ist, gibt es laut UETD-Österreich schon Hunderte Anmeldungen. Allein aus Linz und Wels werden am 19. Mai ‚mindestens drei Busse’ Richtung Sarajevo starten, so ein Linzer AKP-Aktivist zum VOLKSBLATT.

Islamischer Pfingstausflug für günstige 25 Euro

Der große Andrang könnte auch etwas mit dem Preis zu tun haben: Die dreitägige Busreise kostet inklusive Hotel nur 25 Euro.

Die streng islamische AKP machte sich bei der Planung übrigens ein christliches Fest zunutze: In der Reiseeinladung wird darauf verwiesen, dass der 21. Mai in Österreich ein gesetzlicher Feiertag ist. Erleuchtet von Erdogans Geist fahren die Türken also am arbeitsfreien Pfingstmontag zurück nach Österreich, ohne einen Urlaubstag verbraucht zu haben …“
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Was sollen wir Österreicher …
… nun wirklich halten von all jenen „Staatsbürgern“, die ihre Identifikation und Bekenntnis, je nach Notwendigkeit und Annehmlichkeit, Bedürfnis und Belieben, wechseln wie die Unterhosen?

Es ist schon sehr dreist, entfremdend und stimmt immer mehr Menschen in unserer Heimat nachdenklich, wie selbstverständlich und ungehindert viele türkisch-stämmige „Landsleute“ mit ihrer Nationalität und Zugehörigkeit jonglieren dürfen! Wenn’s um Geburtenbeihilfe, Kindergarten, Schule und Studium, Umschulungen, Berufs- und Wohnungssuche, Mindestsicherung, Krankenkasse, Wohnbeihilfe und soziale Unterstützung bzw. Zuschüsse verschiedenster Art, um Schutz der Person und Menschenechte, geht, ist man klarerweise Österreicher … inklusive Staatsbürgerschaft und Reisepass! Das Ticket zum Genuss sämtlicher Vorteile eines modernen Sozialstaates ist somit gelöst!

Auffallend viele der bereits bei uns Geborenen aber scheinen in ihren Herzen ausnahmslos „ihrem“ Präsidenten Recep Erdogan zuzujubeln Bei dessen Wahlkampfauftritt in Sarajewo war unübersehbar: Die Uhren vieler „unserer“ Türken ticken anders, so ist es einmal!

Doch nicht nur in Österreich muss man diesem folgenschweren Schauspiel scheinbar tatenlos zusehen. Die deutschen Starkicker Güngogan und Özil haben bei ihren Huldigungen in England ganz klar Stellung bezogen … als wollten sie Deutschland und der Welt demonstrieren und sagen:  „Wir sind Türken! … Türken in Deutschland! … und wir lassen uns von Euch Deutschen nicht integrieren! … Kapiert das doch endlich!“ …. Wir sind und bleiben Türken! … Es lebe UNSER PRÄSIDENT RECEP ERDOGAN!“

Was dessen rot-weiß-rote Fanschar beim umstrittenen Besuch in der bosnischen Metropole Sarajewo an öffentlicher Meinungsbildung produzierte, ist sehr bezeichnend. Hier nur zwei der zahllosen Leserbriefe:
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Erdoğan in Sarajewo 
„(…)  Mehr als 1000 österreichische Türken fuhren zu dieser Veranstaltung. 
Hier sei die Frage erlaubt: Wenn ihnen ihr Land und ihr Präsident so heilig ist, warum ziehen sie nicht nach Hause, somit in ihre Heimat, denn Österreich ist nicht ihre Heimat, so die häufigste Antwort auf diese Frage. Wenn sie ihr Land so lieben, so sollen sie nicht unsere Sozialleistungen in Anspruch nehmen, sondern in ihre Heimat zurückkehren.“ 

Paul Glattauer/Traiskirchen

Österreicher oder Türke? 
„1300 Erdoğan-Fans reisten zu einem Wahlauftritt von Herrn Erdoğan in Sarajewo – Fans, die in Österreich leben. Was haben die mit dem Staatsoberhaupt und dessen Wahl zu tun? Wenn sie sich mit Herrn Erdoğan so verbunden fühlen, so sind sie in Österreich fehl am Platz.“ 
Stephan Pestitschek/Strasshof

Erdogan selber …
… stimmt allerorts unmissverständliche Töne Richtung seiner Fans an:
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„Seid ihr bereit, der ganzen Welt die Stärke der europäischen Türken zu demonstrieren?“

„Seid ihr bereit, den Terrororganisationen und ihren lokalen und ausländischen Handlangern eine Osmanische Ohrfeige zu verpassen?“

„Gebt von Deutschland, Belgien, Österreich, den Niederlanden aus eine Antwort, die überall in Europa gehört werden kann.“

„Schützt eure Religion und eure Sprache sehr gut. Wenn ihr sie verliert, werdet ihr verloren gehen.“

„Nehmt unbedingt die Staatsangehörigkeit der Länder an, in denen ihr lebt!“

„Ich bitte euch, dass ihr eine aktive Rolle in den politischen Parteien in den Ländern übernehmt, in denen ihr lebt.“

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Walter Widemair
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