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Tag 7 – Sonntag, 29. 07. 2018

Das Frühstück genießen wir in vollen Zügen. Wir haben unser, von Hans erdachtes und vorgegebenes Ziel Amsterdam in Rekordzeit erreicht und beginnen den Tag das erste Mal ohne Zeitdruck. Im Lauf des Tages wechseln wir unser Hotel, da wir ja eigentlich erst heute ankommen sollten und aus diesem Grund auch erst für heute das Inntelhotel Amsterdam gebucht hatten. Für die Fahrt waren ursprünglich sieben Tage projektiert worden. Familiär bedingt muss Hans früher als geplant, bereits am Montag dem, 30.07.2018 in Steinfeld zurück sein. Die Tagesetappen wurden aus diesem Grund nach einer kurzen Besprechung montagabends, dem 23.07.2018 einstimmig ausgedehnt, die Schlagzahl erhöht. Überhaupt muss an dieser Stelle festgehalten werden, dass wir vier sprichwörtlich wie Pech und Schwefel zusammenhielten. Wir radelten nach dem Motto „einer für alle, alle für einen“. Persönliche Befindlichkeiten wurden hintangestellt. Die Fahrt wäre ansonsten nicht möglich gewesen.

Die Streckenplanung wurde von Hans akribisch vorbereitet. Er digitalisierte sämtliche Wegpunkte dieser Fahrt. Während der Fahrt war es wiederum Reinhard, der mit seinem eigentlich neuen, aber schlecht funktionierenden Navy den von Hans vorgegebenen Kurs verfolgte. Das baugleiche, aber mit mehr Funktionen ausgestattete Navy von Hans, funktionierte, weil teurer, noch schlechter. Der Rechner in seinem Navy kam mit all den Zusatzfunktionen weniger gut zu Rande, als jener von Reinhards Navy. Problem waren die enorm langen Rechenzeiten der Navigationsgeräte. Möglicherweise wurde dieser Typ von Navys ursprünglich für Rollatoren entwickelt. Wir wissen es nicht.

Man kann sich gut vorstellen, dass das gleichzeitige, stundenlange Konzentrieren auf den Straßenverkehr und das Display des Navys eine enorme psychische Belastung darstellt. Da soll noch jemand sagen, nur Frauen seien multitaskingfähig. Reinhard ist es auch.

Herwig hochanrechenbar ist, dass er sechs Nächte mit mir verbrachte. Gut, das macht meine Frau schon seit Jahren. Die ist mich aber schon gewohnt, Herwig nicht. Er ertrug mein Schnarchen mit großer Opferbereitschaft und wurde daher im Laufe der Fahrt zu einem akustischen Märtyrer. Ein entsprechendes Seligsprechungsansuchen wurde von mir bereits verfasst und müsste zwischenzeitlich bereits im Vatikan eingelangt sein. Er wird dann in der Kirchenhistorie weltweit der erste Heilige dieser Art werden.

Ja und ich? Ich bin eigentlich bis auf einmal, da flog ich, die ganze Zeit hinterhergeradelt, was mich aber meinem Empfinden nach auch ein wenig adelt.

Hans organisierte auch nach jeder Etappe das Hotel für den nächsten Tag. Nun verlässt er uns. Werden wir ohne ihn in dieser Stadt zurechtkommen? Da er uns ein guter Lehrmeister war, sind wir und er voll Zuversicht.

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In der Gasse vor unserer Unterkunft, dem Inntelhotel-Amsterdam (rechts, schlecht lesbar) – © Privat

Wir verabschieden uns von Hans nach einer letzten gemeinsamen Grachtenfahrt nicht minder tränenreich als am ersten Tag von Wolfram und werden im Anschluss eins mit dem Amsterdamer Organismus. Jeder Fleck dieser Stadt ist für uns Gebirgler ein Erlebnis. Ein nicht enden wollender Strom aus Leuten aller Herren Länder zieht durch die äußerst gepflegte Stadt. Venedig des Nordens ist eigentlich eine maßlose Untertreibung. Das heutige museale Venedig kann dem pulsierenden Leben dieser Stadt nicht gerecht werden. Vergleichbar wäre das Venedig des 15. Jahrhunderts am Ende der Antike, als die Stadt Epizentrum eines weltumspannenden Handelsnetzes war, als die Güter aus dem Norden mit jenen aus dem Orient, Afrikas, Zentralasiens und aus China in ihr umgeschlagen wurden.

Lustig ist die Fahrt mit der Straßenbahn. Im hinteren Teil der Garnitur thront in einer Kabine ein schwarzafrikanischer Schaffner, welcher akribisch darauf achtet, dass sowohl beim Einsteigen als auch beim Aussteigen der Fahrschein vom elektronischen Leitsystem erfasst wird. Vergisst man beim Aussteigen auf das Entwerten, wird man höflich aber äußerst bestimmt dazu aufgefordert. Nicht nur vom Schaffner, auch von den anderen Mitreisenden, in einer besorgten Art und Weise, als würde man beim Aussteigen aus einem sich in der Luft befindlichen Flugzeuges versehentlich auf den Fallschirm vergessen. Es darf nicht passieren, jeder nimmt auf jeden Rücksicht, unumschränkter Herrscher ist der Schaffner.

Ich trete fahrscheinlos vor den verglasten Thron des Schaffners und will mit Euros einen Fahrschein erwerben. Ohne mich direkt anzuschauen, über mich hinwegblickend, das Ganze im Auge behaltend, ohne meinen Geldschein zu würdigen schubst seine Majestät einen auf einen Schwenkarm montierten Kreditkartenleser mit einer flapsigen Handbewegung derart an, dass das Lesegerät von Zauberhand gesteuert direkt vor mir zu stehen kommt. Eine tiefe sonore Stimme sagt völlig emotionslos „Mister“, ein Zeigefinger deutet aus einem halben Meter Entfernung auf den Kartenleser. Ich verstehe sofort, zücke im Angesicht Gottes meine Kreditkarte und tippe leicht nervös meine Kreditkartennummer in das göttliche Gerät. Gott sei Dank funktioniert alles, ich habe einen Fahrschein!

Aus der Reihe tanzt hier, trotz aller gelebter Weltoffenheit, keiner. Eine Warteschlange ist eine Warteschlange. Vordrängeln, weil ja nur eine kurze Frage zu stellen ist, wird sofort mit einem „Hold the line, please“ quittiert. Extrawürstchen haben keine Chance.

Wenn man nur mit der Unterhose bekleidet, wie von uns gesehen, durch die Stadt radelt regt das hingegen keinen auf. Man ist sehr liberal, die persönliche Freiheit ist ein hohes Gut, so lange sie nicht auf Kosten anderer gelebt wird.

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Unterhosenradfahrer im Hintergrund – © Privat
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Gracht im Red Light District – © Privat

Es wird Nacht, Hans hat uns verlassen, Petra meine Frau führt uns nun an. Herwig, Reinhard und ich stapfen ihr hinterher. Sie führt uns direkt in das sakrale Viertel der Stadt. Anders ist das Gesehene für uns Gebirgler nicht deutbar. Links und rechts der Straße sind purpurfarben beleuchtete, in ihrer Größe mit Beichtstühlen vergleichbare Schaufenster in die Häuserfronten eingelassen. Jedoch nicht Priester, sondern Priesterinnen bieten derart ihre Dienste feil. Arme Sünder sprechen an den Schaufenstern vor und werden ohne Wertung ihrer Verfehlungen sofort eingelassen. Ein purpurner vorgezogener Vorhang wahrt, ähnlich wie bei uns im Alpenland, das Beichtgeheimnis. Nach ca. 15 Minuten werden die geläuterten Sünder wieder entlassen. Allesamt scheinen sie froh zu sein, vor ihren Sündenlasten befreit worden zu sein. Fotografieren ist strengstens verboten. Verständlich, wer will sich schon beim Beichten fotografieren lassen. Die Priesterinnen sind alle jung und ob der Hitze leicht bekleidet. Keine schweren Talare oder Ornate hindern sie in ihrem Arbeitseifer. Das wenige, ihre Weiblichkeit verbergende Gewand ist dennoch kunstfertig gearbeitet und mit Stickereien verziert. Die Priesterinnen dürften ihren gut sichtbaren Hautfarben nach zuschließen, ähnlich unseren Priestern, aus allen Weltgegenden ihren Arbeitsauftrag hier angenommen haben. Auffallend ist, dass die Sünder durchwegs männlich sind. „Bin auch ich ein Sünder“, frage ich Petra, meine Frau, „muss auch ich die Beichte ablegen?“ Zu meiner großen Überraschung spricht sie mich von jeglicher Sünde frei. Ich bin ein wenig verblüfft, werde mir aber das Gesagte merken und beim nächsten Streitgespräch mit ihr vorbringen.

Nach ein paar Bierchen gehen wir in den Morgenstunden schlafen.

Tag 8 – Montag, 30. 07. 2018

Heute gehen wir ins Van Gogh Museum um die berühmten Bilder des Meisters zu schauen. Die Kunstfertigkeit des Meisters wird aber unseren Geschmäckern nicht so richtig gerecht. Ein Selbstporträt nach dem anderen zieht an uns vorbei. Hat der nur Selfies gemalt oder auch mal was anderes? Reinhard mokiert sich über einen vom Meister als Bilddetail gemalten Frosch. Er wird mir zu Hause einen Frosch zeigen, den er, Reinhard mit 12 Jahren gemalt hat und der sieht zehnmal besser aus, als das vom niederländischen Meister gemalte Unding. Ich glaube ihm natürlich und bin schon auf den Steinfelder Frosch aus dem Hause Sulzenbacher gespannt. Leider kann dieser Van Gogh vor Neid nicht mehr erblassen, da er nicht mehr unter den Lebenden weilt. Egal, wir wollten ihn sowieso nicht mit dieser künstlerischen Wahrheit konfrontieren. Hat sich der arme doch zu Lebzeiten aus Frust selbst ein Ohr abgeschnitten. Was hätte der Niederländer sich beim Anblick von Meister Hadys (Reinhards) Frosch noch abgeschnitten. Nicht auszudenken!

Am späten Nachmittag verlässt uns Petra, ihr Urlaub ist nämlich zu Ende. Ich begleite sie zum Bahnhof, wir verabschieden uns und ihr wird gewahr, dass der Autoschlüssel fehlt. Was tun. Ok, sie besorgt die Karte zum Flughafen und ich muss zurück ins Hotel den Schlüssel suchen. Mein Geist wird augenblicklich aus dem seit ca. 40 Stunden andauernden Tiefschlaf gerissen. Bis jetzt habe ich mich im Chillout-Modus durch die Stadt treiben lassen. Innerhalb von 3 Minuten muss ich das städtische Straßenbahnsystem kapieren, den Richtungen Himmelsrichtungen zuordnen, Ticket kaufen und das Hotel ansteuern. Gott sei Dank gelingt alles. Ich bin zeitgerecht am Bahnhof zurück. Bussi, Bussi und chiao.

Reinhard und Herwig finde ich in einer Kneipe vor dem Hotel. Der Stress muss verarbeitet werden. Gemeinsam schaffen wir drei das dann auch.

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Im Van Gogh Museum – © Privat
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Stressverarbeitung – © Privat

Tag 9 – Dienstag, 31. 07. 2018

Ein richtiger Faulenzertag. Wir latschen kreuz und quer durch die Stadt. Essen, trinken und schauen. Herwig und ich gönnen uns sogar ein Nachmittagsschläfchen. Reinhard erkundet einstweilen die Stadt. Im Westen nichts Neues. Mehr gibt es nicht zu berichten. Ein wirklich schöner Tag.


Tag 10 – Mittwoch, 01. 08. 2018

Herwig überzeugt uns ein weiteres Museum zu besuchen. Irgendetwas müssen wir ja zu Hause vorweisen können. Die wollen Ergebnisse, ein Museumsbesuch beim einohrigen van Gogh und Herumlungern in Kneipen würde die teure Expedition nicht rechtfertigen. Herwig überzeugt uns vom Heinekenmuseum. Das Gebräu ernährt uns sowieso schon seit Tagen, macht Laune, wieso also nicht. Mit endenwollender Begeisterung stapfen wir los. Die Führung ist anfänglich nicht sonderlich mitreißend. Ok, Bier wird aus Hopfen, Gerste und Wasser gewonnen. Wissen wir. Uns interessiert eigentlich nur die belebende und manchmal benebelnde Wirkung. Wider Erwarten wird es dann aber trotzdem mitreißend. Wände, Decken und Böden um uns herum werden wie durch Zauberhand zu Projektionsflächen. Wir stehen mit offenen Mündern mittendrinn in einer atemberaubenden Choreographie, welche wir alpine Einfaltspinsel nur schwer fassen können. Unser offensichtliches multimediales Defizit können wir aber beim abschließenden Biertrinken (auch noch Teil der Führung) mehr als wettmachen. Herwig und Reinhard glänzen noch bei einem Ausschankwettbewerb. Zwar wird keiner von ihnen erster, trotzdem würde ich das von ihnen Gezeigte der Rubrik Achtungserfolg zuordnen. Danach geht’s sehr frohen Mutes Richtung Bahnhof.

Hady (Reinhard) fotografiert die im Westen rot verglühende Sonne. Unser letzter Hollandtag geht zu Ende. Wir sitzen seit eineinhalb Stunden im Zug nach Hannover, dort werden wir um 22:00 Uhr in den Zug nach Wels umsteigen, von wo wir über Salzburg, das Gebirge bei Mallnitz unterquerend, nach Spittal fahren werden. Die schon gekaufte Busfahrkarte nach München ließen wir verfallen, da Zugfahren zwar teurer aber bequemer ist. Unsere Legitimationspapiere, ein aus 12 Großformatseiten bestehendes Fahrkartenkonvolut kann nicht anders bezeichnen werden, haben wir am Nachmittag am Hauptbahnhof Amsterdam um 780 € erworben. Alle drei sind wir ein wenig traurig, die schöne Stadt verlassen haben zu müssen.  Den einstündigen Zwischenstopp in der Welfenhauptstadt Hannover gestalten wir als Bierpause. Der Welfenprinz, in Boulevardzeitungen “Haugust” von Hannover genannt, empfängt uns nicht. Uns kann’s nur recht sein, hat der mächtige Reichsfürst doch den Ruf ungebetene Gäste per Faustschlag zu begrüßen.


Tag 11 – Donnerstag, 02. 08. 2018

Eine nächtliche Gewitterfront durchquerend erreichen wir um 10:00 Uhr Wels. Noch sind wir jenseits des Gebirges, trotzdem ist die Heimat bereits erahnbar. Aber die Griechen sind plötzlich zu unserem Entsetzten auch wieder da. Skylla, gewandet in einer Uniform der ÖBB, erhebt sich drohend vor uns. Das Untier erklärt uns unmissverständlich, dass unsere Drahtesel den Zug zu verlassen hätten, da ohne Fahrscheine im Zug, also die Drahtesel nicht wir Humanoiden. “Was? Wie? Warum?”, entfährt es uns im Kollektiv. Skylla, ursprünglich in der Antike an der Straße von Medina zwischen Italien und Sizilien stationiert, um überschüssige Seefahrer zu verschlingen, hat im zweiten Bildungsweg bei der ÖBB angeheuert. Ihrem Metier der unbarmherzigen Kontrolle des Verkehrswegewesens blieb sie allem Anschein nach treu. Wir jedoch wollen unsere treuen Drahtesel, die uns über 1000 km durch die Hitzehölle jenseits des Gebirges trugen, hier nicht aussetzen. Der Gnadenschuss wäre humaner. “Nein, bitte, bitte, nicht, nicht unsere Drahtesel, wir haben doch in Amsterdam die Überfahrt für uns und unsere Reittiere teuer erworben! Wir können Sie nicht zurücklassen”, beknien wir das Seemonster.

Wir Naiven. Monster kennen kein Erbarmen, kein Einsehen. Die Räder müssen raus.

Plötzlich höre ich zu meiner Überraschung mich selbst mit großer Überzeugung zu Skylla sagen: “Sie müssen die Sache in Ordnung bringen. Wir haben in gutem Glauben die Tickets für uns sechs in Amsterdam teuer erworben, bei ihrem Partnerunternehmen. Hat ihr Partner nun einen Fehler gemacht, so liegt es an ihnen, diesen kundenorientiert auszubügeln. Nicht an uns! Die Räder bleiben mit uns im Zug. Aus basta!”

Skylla entgegnet: “Ich lasse den Zug so nicht losfahren. Das Sicherheitsrisiko übernehme ich nicht.”

Ich: “Wir haben Zeit. Niemand greift unsere harmlosen Tiere an.”

Meine couragierte Rede zeigt Wirkung. Das Seemonster verschwindet. Aber nur für den Augenblick. Gestärkt mit dem nicht minder furchterregenden dreiköpfigen Höllenhund Zerberus im Schlepptau kehrt Skylla mit Macht zurück. Wir drei Gebirgswichtel stöhnen beim Anblick der beiden Griechenmonster leicht eingeschüchtert auf. Zerberus, ebenfalls in ÖBB-Uniform gewandet, einen Kopf größer als wir drei übereinandergestapelt, wiederholt mit Höllenhundstimme das Ansinnen von Skylla. Sehr flexibel diese Griechen, das Vieh hat früher den Eingang zur Unterwelt bewacht, nun verwehrt es uns den Durchgang durchs Gebirge zurück in die Heimat. Ok, das sind Griechenmonster, eine Chance besteht vielleicht noch, ich muss an ihre Logos appellieren. Also nehme ich die gesamten Restbestände meines Mutes zusammen und sage ungefähr Folgendes: “Ok, wir drei mögen zwar dämlich dreinblicken, aber glauben sie beide allen Ernstes, dass wir für uns eine Fahrkarte von Amsterdam nach Spittal lösen, für unsere Drahtesel jedoch nur bis Wels? Warum sollten wir das tun? Weil wir uns im Tierschutzverein „Zweirad“ engagieren und in einem Anfall von überbordender Drahteselliebe beschlossen haben, unsere Räder in Wels auswildern zu lassen? Weil hier in der Welser Steppe der letzte Lebensraum für freilebende Drahtesel in Europa sei?!” Meine kühne, leicht sarkastische Rede zeigt Wirkung. Zumindest auf den Logos von Zerberus. Skylla ist weiterhin unbeeindruckt. Wir drei und Zerberus kommen in Dialog. Das Wort Kompromiss macht nun öfters die Runde. Und tatsächlich werden schlussendlich zwei Räder zwischen die sowieso halbleeren Sitzreihen des Zuges gestellt. Der gordische Knoten ist durchschlagen und keinen störts, weil´s keinem auffällt.

Warum in Zeiten wie diesen, in denen man der Umwelt zuliebe Bahnfahren sollte, die ÖBB in einem Zug nur 5 Stellplätze für Räder zur Verfügung stellt, bleibt ein Rätsel. Wahrscheinlich muss für ein Umdenken das Management teuer ausgewechselt werden. Unser Glaube an die ÖBB, obwohl erschüttert, geht dennoch nicht gänzlich verloren. In Spittal kaufen wir erneut ein Ticket für uns sechs und sind noch vor 12:00 Uhr Mittag zu Hause. Wir radeln die Bahnhofstraße nach Steinfeld hinauf und beschließen uns am Nachmittag beim Feile zu einer Schlussbesprechung zu treffen. Wird man uns dort glauben oder ergeht es uns wie einem verkannten Marco Polo?

 

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Bernd Keuschnig
10. Oktoberstr. 20
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