© Josef Fercher
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Am vergangenen Samstag durfte ich als Moderator einen wirklich wohltuenden, musikalisch überaus bunt gestalteten Unterhaltungsabend im heimischen Kultursaal begleiten. Von Herzen gerne will ich heute meine persönlichen Eindrücke festhalten und die gelungene Veranstaltung Revue passieren lassen.

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Im Anschluss an „In the mood“, einen der legendärsten Welthits der Big Band-Musik und von unserer heimischen Big Band (Ltg. Erich Kramer) fetzig intoniert, informierten Obfrau-Stellvertr. Lissy Oberlojer und MENA-Kassier Alexander Urch das Publikum über die wichtigsten Eckdaten in Zusammenhang mit ihrem Verein. „Uns gibt es seit dem Jahre 2010, wir haben inzwischen 50 ehrenamtliche Mitglieder und sind in den Bezirken Spittal, Villach, Villach-Land und Klagenfurt stationiert“, berichtete Lissy berechtigterweise glücklich darüber, dass MENA voriges Jahr sogar den Kärntner Menschenrechtspreis gewinnen konnte. „Ca. 500 Menschen in schweren Lebenssituationen haben wir bis heute unterstützen dürfen. Darunter auch Menschen mit Behinderung (diese muss nicht immer sichtbar sein wie bei Krebs, Gehörlosigkeit etc.) und auch viele Jugendliche, Familien, ältere und vor allem Einsame. Das entspricht auch unserem Leitspruch, der von Mutter Theresa stammt: ‚Die schlimmste Armut ist die Einsamkeit und das Gefühl, unbeachtet und unerwünscht zu sein’.“

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Im Gespräch mit Kassier Alexander Urch erfuhren wir, dass sich MENA ausschließlich durch Spenden und die Erträge aus Veranstaltungen finanziert und keine öffentliche Gelder in Anspruch nimmt. „Bei uns engagieren sich Hausfrauen, Ärzte, Therapeuten, Juristen, Pensionisten … jeder ist herzlich willkommen, der helfen will und kann“, meinte der Hautptverantwortliche für die Vereinsfinanzen, der auch darauf verwies, dass sämtliche Geldflüsse genauestens von Anwälten kontrolliert werden. Transparenz, wie man sie sich nur wünschen kann.

Mit „Blues brothers in concert“ schloss unsere Big Band den offiziellen Begrüssungsteil ab. Nun ging es mit jugendlichem Schwung und erfreulich hoher Qualität im Programm weiter.

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Das Trio „Doremi“ mit (v. l.) Romana Angerer, Lena Klocker und Markus Stefan spielte sich bereits mit dem ersten Beitrag „The Rose“ in die Herzen der Zuhörer. Feine Tongestaltung und eine für junge Musiker erstaunlich gefühlvolle Interpretation brachten viel vorhandenes Talent zum Vorschein und wurde vom Publikum auch nach „Bugles Rag“ mit viel Applaus bedacht. „Tolle Sache“, dachte ich mir, und sagte das dann auch den drei herzlich agierenden Jungmusikern: „Ihr seid eine coole Truppe. Und eines kann ich euch versprechen: Die Musik wird euch ein Leben lang ein treuer und wunderbarer Weggefährte sein. Macht weiter so!“
Nach dem „Kobold Marsch“ marschierten unsere Freunde vom Steinfelder Pensionistenchor auf die Bühne.

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Von Harald Benedikt in gewohnter Weise gekonnt instruiert, brachten unsere Senioren zur Freude des Publikums „Wenn der Mond so schön scheint“  und „Weit über’m Weissensee“ zum Erklingen. Auf meine scherzhafte Frage, ob es beim Chor denn so etwas wie ein erforderliches „Eintrittsalter“ gäbe, meinte Harald: „Nein. Und singen darf und soll jeder, solange er Spaß hat und es ihm gut tut!“

Mit Johanna Petutschnig und Michelle Granig wurden den heimischen Musikfreunden einmal mehr zwei sehr begabte Vokalistinnen präsentiert.

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Ihre Interpretation von „Sag ja“ (Silbermond) gab den flotten Damen die Möglichkeit, feinfühliges Timbre und moderne Phrasierung gekonnt einzusetzen und so zur hörbaren Begeisterung der Zuhörer einen wohltuenden Bogen in Richtung zeitgemäßer, deutschsprachiger Popmusik zu spannen.

In ein völlig anderes Genre entführten anschließend die zwei (in urigem Trachten – Outfit auftretenden) Brander – Brüder Andreas und Fabian aus Greifenburg.

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Mit „Der Blues“ und „French Kiss“ gaben die sympathischen Musiker deutliche Kostproben ihrer gehobenen Musikalität. Technisch versiert und in gefühlvoller dynamischer Ausführung wurde offenbar, dass die „Knopf-Ziachane“ sehr wohl weit auch Anderes kann, als man im Bereich der traditionellen, herkömmlichen Volksmusik zu hören gewohnt ist. Wenngleich Andreas und Fabian von Beruf bzw. Studium her nicht oft zum gemeinsamen Proben kommen, tun ihre Fingerfertigkeit und das mit Mimik und Gestik treffend unterstützte Musikzieren einfach gut.

Ebenso gut, wie der darauffolgende Beitrag „Warum hast du nicht nein gesagt“. Der vielseitig talentierte (Schauspiel, Tanz, Gesang) Gildenkanzler Peter Lanz und seine charmante Duett-Partnerin Helga Lusar ließen das Publikum sich an die vergangene Faschingssaison erinnern, bei der die Schlager-Hitscheibe in origineller Choreographie und gesanglich sehr gelungen performt wurde.

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Auch an diesem Benefiz-Abend ließen beide Darsteller keinen Zweifel daran: „Das taugt uns einfach und geht jedem in Fleisch und Blut über!“. Die Zuhörerschaft zeigte sich speziell erfreut über die treffende Show des Duetts „Lusar & Lanz“.

Mit Quartett-Klängen sollte das Programm fortgesetzt werden. „1 Plus 3 Vocal“ ist ein inzwischen bestens bekannter Nahezu-Familien-Betrieb rund um Tief-Bass Albert Petutschnig. Dessen Sohn Alois (musikalischer Leiter des Ensembles) und Tochter Johanna ergeben gemeinsam mit Robin Lay ein erfrischend neu ausgerichtetes Vokal-Projekt, bei dem der Schliff und Frohsinn jungen Blutes wohltuend herauszuhören sind.

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Die vier Musiker liefern einen ausgewogenen Quartett-Klang ab, der nicht nur von der satten Tiefe des Herrn Papá lebt, sondern auch der feinen Abstimmung der Einzelstimmen aufeinander. Nicht zuletzt ist es Robin Lay, der insbesondere bei moderneren Titeln durch gekonnte und stilechte Melodieausführung begeistert. Gut gewählt auch das 3-Titel-Programm mit „For he longest time“, „The story oft he rose“ und „Loch Lomond“ …  „1 Plus 3 Vocal“ hat sich an diesem Abend in bester Form präsentiert.

Genauso die mit viel Spannung erwartete Schlagersängerin Mariella Gruber. Mit ihrer Stimme, „die gefühlvoll das Publikum im Herzen trifft“, und auch einer sehr offenherzigen Conference, lässt die in vergangenen Jahrzehnten überaus erfolgreiche Interpretin immer wieder tief in ihr Inneres blicken.

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So zeigten sich auch bei der Steinfelder MENA-Gala alle davon berührt, welche Stationen eines schicksalsgeprüften Lebens sie gekonnt hinter sich brachte und trotzdem nie den Glauben an sich und die unbändige Liebe zum Singen und der Musik verlor. Vom Bühnenauftritt und der gesanglichen Leistung her routiniert, ließ Mariella Gruber, die nach ihrem tollen 3. Platz bei der Vorausscheidung des Volksmusik-Grand Prix 1989 von einer TV-Station zur nächsten wanderte, Steinfelds Schlagerherzen höher schlagen. Die Künstlerin selber zeigte sich nach der Zugabe ihrerseits sehr dankbar und werschätzend gegenüber dem Publikum.

Am musikalischen Schlusspunkt der Benefizveranstaltung stand ein weiteres Mal die „Big Band Steinfeld”. 

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Erich Kramer
und sein Team erfreuen sich inzwischen großer Beliebtheit in der Region. Kein Wunder, hört man von ihnen doch Literatur, die hierzulande nur noch selten auf einer Bühne live gespielt wird. „Rolling in the deep“ und „Sway“ machten natürlich eine Zugabe („Udo Jürgens-Medley“) erforderlich, was dem Abend einen stimmungsreichen und würdigen Abschluss verlieh.

Nebenbei erwähnt, aber umso gelungener:

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Unser heimisches Megatalent am Saxophon, Raffael Ortner (stand bereits mit Weltstar Candy Dulfer auf der Bühne!!!), ließ sich von mir nicht lange betteln, um ein Solo zu improvisieren. Super gemacht!!!

Nicht vergessen darf man auf ein überaus großzügiges Geschenk, welches die heimische Künstlerin Hanna Tschabitscher dem Verein MENA bereits vor der Veranstaltung machte.

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Ihre Skulptur wird der in Klagenfurt stationierten Obfrau Mag. Isabella Scheiflinger anvertraut werden und zu rechtem Zeitpunkte bei einer gekonnten Versteigerung gewiss zum erwünschten finanziellen Erfolg führen. Von Herzen Danke, Hanna!

Einige weitere und abschließende Dankesworte seien hier noch erlaubt:

Wie immer, wenn guter Sound und gekonntes Licht gebraucht werden, waren auch diesmal unsere Technik-Kapazunder Sepp Safrin und Alfred Wankmüller verlässlich hinter ihren Mischpulten stationiert und machten einen perfekten Job! Danke!

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Lissy Oberlojer
hatte sehr sehr viel Vorbereitungsarbeit geleistet, um diesen Abend möglich zu machen. Ganz besonders Danke auch dir!

Unser „Beobachter“ Sepp Fercher war auch diesmal mit seiner Kamera „bewaffnet“ vor Ort und stellte dankenswerterweise alle hier abgebildeten Fotos gerne und kostenlos zur Verfügung.

Ein großes „Vergeltsgott“ vor allem allen Künstlern, die ausnahmslos „für Gottes Lohn“ auf der Bühne standen ….

… und natürlich unserem Publikum, das den Benefiz-Abend zum herzlichen Miteinander machte. Vielen Dank für euer Kommen!!!

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