© Screenshot facebook – Montage: Walter Widemair
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Das war wohl nicht die genialste Idee von LH Kaiser-Sohnemann Luca, unser Heimatland Österreich am 11. Jänner 2108 als „Nazion mit einem scheiß Innenminister“ zu twittern … und das in Erwartung einer wie aus dem Boden gestampften politischen Karriere als Sechstgereihter auf der roten EU-Liste.

Höfliche Kritik an dieser rotzfrechen „Wuchtel“ sprach von „schräger Optik“, der kleine Mann von der Straße aber von einer Schande, dass der mächtige Herr Papa offensichtlich im Hintergrund mitgezaubert haben muss, seinen Sprössling auf einen fürstlich bezahlten Versorgungsjob zu hieven. Weniger cool fanden selbst die tiefrotesten Genossen die skandalöse Verbalentgleisung von Luca Kaiser und zogen bei ihrer letzten Gremiums-Sitzung via Neo-Chefin Rendi-Wagner durch Rückversetzung an die unwählbare 9. Stelle die Reißleine. Aber: „Peter Kaiser soll sich, dem Vernehmen nach, zwar vehement gegen die Absetzung seines Sohnes Luca gewehrt haben, doch die Partei war sich einig und ließ dem Kärntner keine Wahl.“ (Vettermann, Doris/Kimeswenger Fritz: „Nazion“: SPÖ zieht die Notbremse. In: Kronenzeitung, 19. 10. 2018, S. 3).

Meine grundsätzliche Frage:
Was hat denn dieser Luca Kaiser innerhalb der Genossen-Partei und überhaupt im Lande schon Großes geleistet, dass er zurecht am Brüsseler Euro-Trog hätte schmatzen dürfen? Wo war/ist die Leistung, junger Mann?

Beschämend ist für mich persönlich, …
… dass selbst der Herr Papá keinerlei Anstalten zeigte, den „Nazion“-Sager auf das Schärfste zu verurteilen und seinem Bubi ordentlich die Leviten zu lesen. Moral schaut anders aus, Herr Landeshauptmann … leider! Wer sich gegen Unmoralisches nicht wehrt, hat in der Politik offenbar das goldene Löffelchen in der Hand. Eines ist gewiss: Mein Vater hätte mir zu allen Lebzeiten bei einer derart peinsamen und kläglichen Unüberlegtheit eine Saftige hinter die Ohren gegeben … zurecht!

So darf schlussendlich festgestellt werden,…
… dass die Sozialdemokraten sich dieserart sukzessive selbstmorden, was selbst politische Gegner die Köpfe schütteln lässt. Unser Land und seine Bevölkerung können auf ein politisches „Evangelium nach Luca“ liebend gerne verzichten, und was der Herr Innenminister im kleinen Ärmel hat, scheint der übermütig unüberlegte LH-Sprössling nicht einmal im Kopf zu haben. Traurig, aber wahr!

Politikermandate als Erbpacht:
„Abgesehen davon, dass es unerträglich ist, dass der Jungpolitiker mit diesem Satz die Österreicher pauschal als Nazis bezeichnet, ist Luca Kaiser auch der Sohn des Kärntner SPÖ-Landeshauptmannes Peter Kaiser. Und als solcher sollte er zumindest mehr Verantwortung zeigen und die Bürger nicht grundlos beleidigen. … Die Familie Kaiser reiht sich da schamlos in eine alte Genossen-Tradition, die bei Postenbesetzungen gerne die eigenen Leute bevorzugt. Das ist bei der Familie Kaiser nicht anders als bei der Familie Kern oder bei der Familie Schieder, in der Politikermandate anscheinend zur Erbpacht zählen.“
Link zur Quelle

An dich persönlich, selbsternannter Erbkaiser:
Anders wäre es gewesen, wenn du, Luca Kaiser, fernab der verrosteten und verkrusteten Parteistrukturen der europaweit dahinsiechenden, seit Jahrzehnten im Dampflokzeitalter verharrenden Roten, aber noch deutlicher distanziert von den tief vorgetretenen Schritten deines Herrn Vater als Botschafter einer neuen, frischen Idee mit Perspektiven für die Menschen und Familien von Morgen an das politische Tageslicht getreten wärst, wenn du dich couragiert und motiviert mit zukunftsorientierten, ehrlichen Gedanken inklusive konstruktiver Kritik an allem, was dir missfällt, an die Spitze einer  brandneuen, ungetragenen jungen Bewegung gesetzt hättest … ja dann hätte man wohl auch von der Gegenseite her respektvoll zu dir aufgeschaut. So aber … und vor allem mit dieser schamhaften Wortewuchtel … hast du dich als linkslinker Fußstapfentreter blamiert und selbst deinen honorigen Vater bundesweit gehörig ins Wanken gebracht.

 

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Walter Widemair
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