© //pixabay.com/de/islamische-gebet-abenddämmerung-3710002/ - Porträt: Twitter
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Die irische Sängerin Sinead O’Connor ist zum Islam konvertiert. Sie sei “stolz” auf diesen Schritt, erklärte die 51-Jährige im Kurzbotschaftendienst Twitter: “Das ist der natürliche Endpunkt der Reise jedes intelligenten Theologen.” Gleichzeitig kündigte sie an, künftig auf den Namen Shuhada Davitt zu hören. Den Text begleitet ein Nike-Logo mit dem Aufruf: “Trag einen Hidschab, tu es einfach”.

Erst im vergangenen Jahr hatte sich die Musikerin in Magda Davitt umbenannt. O’Connor war 1990 mit ihrer Version des Prince-Songs “Nothing Compares 2 U” weltberühmt geworden, machte danach aber eher durch Skandale und verstörende Aktionen von sich reden. Den Anfang machte sie schon 1992, als sie bei einem Fernsehauftritt in den USA ein Bild des damaligen Papstes Johannes Paul II. zerriss.

Nach eigenen Angaben protestierte sie gegen sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche, allerdings rief die Aktion in den Medien vor allem Empörung hervor. 1999 ließ sie sich von einer Abspaltung der Kirche zur Priesterin weihen. Im vergangenen Jahr sorgte sie mit einem Facebook-Video aus einem Hotelzimmer für Entsetzen, in dem sie verzweifelt über ihr zerstörtes Leben und Suizidgedanken sprach.
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Nun hat Shuhada’, was im arabischen soviel wie Märtyrer bedeutet, bekanntgegeben, dass Menschen, die ihrem Glauben nicht folgen sie anwidern, weshalb sie mit Nicht-Muslimen nichts mehr zu tun haben will. Auf Twitter schrieb die Sängerin: Es tut mir wirklich leid. Was ich jetzt sagen werde, ist so rassistisch, ich dachte nie, dass meine Seele so fühlen könnte. Aber ich will wirklich nie wieder Zeit mit weißen Menschen verbringen (wenn man Nicht-Muslime so nennt). Nicht für einen Moment, aus keinem Grund. Sie sind ekelhaft“. (…) Sie schrieb weiter: Es ist interessant zu sehen, ob Twitter das hier verbieten wird, wenn sie Leuten wie Trump und Milbank erlauben, satanischen Dreck auf mein Land zu spucken“.
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