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Kein Ende des Streits rund um das geplante Kopftuchverbot an unseren Volksschulen … die türkis-blaue Regierung will das Gesetz im Nationalrat  durchboxen … auch gegen den Willen von SPÖ und Neos … deren Forderung nach einem „Gesamtpaket zur Integration“ wird kaum beachtet … einfach durchgewinkt … weitere Verhandlungen werden ausgeschlossen, man sei „kein Basar wie in alten Zeiten der rot-schwarzen Regierung.“ (vgl. Kopftuchstreit läuft aus dem Ruder. In: Kronenzeitung, 21. 11. 2018, S. 2 f.) … was für die Sozialdemokraten „eine Schande für den Parlamentarismus und eine Missachtung demokratischer Institutionen“ ist. (Ebd.)

Kaum ein Thema wurde in den vergangenen Jahren, nicht nur in den Reihen der Politik, sondern auch öffentlich, derart kontroversiell diskutiert wie das zitierte. Auch in meinem Freundeskreis begegnen einander widersprüchliche Ansichten, ein Pro und Contra, das uns am Lande Lebenden allerdings andere Blickwinkel eröffnet und notwendig macht als jenen, die in Großstädten und Ballungszentren vermehrt und weit intensiver mit allen Erscheinungen einer multikulturellen Gesellschaft in Berührung geraten. Und man darf auch davon ausgehen, dass wir in Österreicher grundlegend andere Verhältnisse vorfinden als unsere deutschen Nachbarn.

Im Rück- und Weitblick
Wenn ich z. B. an meine Villgrater Oma denke, die als Bergbäurin auch im Hochsommer mit Kopftuch im steilen Gelände ackerte und rackerte oder man sich jene Frauen/Mädchen mit Migrationshintergrund, die vor der eigenen Haustüre gut integriert und friedvoll ihr Leben gestalten, vor Augen hält, will einem das geplante Verbot schwer einleuchten. Natürlich: Im TV produzieren die regelmäßigen Berichte über religiös motivierte Gewalt und Missbrauch sowie den weltweiten Terrorismus und Radikalismus ein einseitiges Bild, welches ein Kopftuch als Zeichen des politischen Islam und Symbol der Unterdrückung der Frau erscheinen lassen. Und doch muss gerade das vorliegende, heikle Verbots-Thema mit  Weitblick und Respekt vor dem Andersdenker diskutiert werden. Diesbezüglich sind die Meinungen und Gedanken – wie immer – frei.

Hier nur noch 2 Bilder, die mich kürzlich via Facebook erreichten und (wohl nicht nur mich) auf ihre Art zum Nachdenken bringen …

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