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Ein Linzer Sozialverein versetzt in vorweihnachtlichen Traditionsschock … und macht der klassischen Weihnachtsfeier den Garaus … aus Rücksicht auf Muslime im Klientel, die sich in ihrer Religionsfreiheit gestört fühlen könnten … schöne Aussichten, die nicht viel Gutes für unser Christkind versprechen … versinkt unser Weihnachtsfest bald im „Schnee von gestern“?

Zur Sache:
„Mit schweren Vorwürfen sieht sich der Linzer Verein ‚Exit-sozial’ konfrontiert. Ein Schwerbehinderter, der auch Teilzeitangestellter des Vereins ist, beklagt, dass ihm ausdrücklich verboten wurde, über ‚Weihnachten’ zu reden. Ihm sollen Abmahnungen und Sanktionen angedroht worden sein.“
Link zur Quelle

Was in Linz und inzwischen ganz Österreich zu verständlich großer Aufregung geführt hat, ist in wenigen Worten gesagt: Der zitierte Verein hat seine Weihnachtsfeier aus „Rücksicht auf Klienten mit muslimischem Glauben“ abgeschafft und will in Zukunft nur noch ein „Jahresabschluss-Fest“ abhalten. Christian Cakl, der Geschäftsführer des zitierten Sozialvereins, will für „alle 85 Klienten offen sein“ und streitet vehement ab, dass verboten worden sei, über Weihnachten zu sprechen.

Nur so nebenbei:
Die im Vereinsvorstand tätige Linzer Grünen-Gemeinderätin Ursula Roschger bestätigt: „Bei uns gibt es keine Weihnachtsfeier mehr.“ (Zit. in ebd.)

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Der vorliegende Kniefall, ja nahezu eine „Unterwerfung unter die Spielregeln der Einwanderer“ (ebd.), der Verdacht von Drohungen gegenüber Kritikern, die Selbstverständlichkeit, mit der man im Verein „Exit-sozial“ ein Verwerfen von eigenen Traditionen unterstützt und offenbar vorantreibt … all das fühlt sich für unsereinen als heimatverbundenem Menschen beängstigend an.

So sehr das Leitbild des sozialen Vereins (© http://www.exitsozial.at/verein/), ein Engagement gegen Diskriminierung, Stigmatisierung und Zwangsbehandlung im Sinne von mehr Emanzipation, Partizipation und einer Schaffung neuer Lebens- und Handlungsfreiräume für psychiatrierte und benachteiligte Menschen, so sehr dies gutzuheißen ist, mit der Installation ihres Jahresabschluss-Festes und der damit verbundenen Liquidierung des Weihnachtsgedankens wird eine Saat verstreut, deren spätere Früchte massives Zerstörungspotential haben.

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Weihnachtsfeier der Zukunft? – © Pixabay


Meine Fragen:
Ist das die von uns allen anzustrebende Religionsfreiheit? Ist das mit „Toleranz“ gemeint? Müssen wir, auf unser Weihnachtsfest bezogen, das Christkind, den Advent, das Weihnachtswunder und die Stille Nacht von Betlehem, opfern, um unsere muslimischen „Gäste“ nicht in die religiöse Quere zu kommen und zu verärgern? Bedeutet ein „offen Sein für Anderes und Andere“, sich selbst aufzugeben? … oder gar zerstören zu lassen? Wird man in Istanbul oder im Yemen auf traditionelle muslimische Feiern verzichten, nur, um österreichische Geschäftspartner nicht in ihrer religiösen Haltung zu verunsichern, zu kompromittieren?

Wer immer dazu beiträgt, …
… unser Kulturgut und das Jahrhunderte alte Brauchtum in Gefahr zu bringen, macht sich schuldig. Wer dies wort- und kritiklos hinnimmt, durch sein Schweigen und somit Zustimmen, mitschuldig. Umso mehr freue ich mich heuer von Herzen, auf die eine oder andere „Weihnachtsfeier“ gehen zu können. Bei Glühwein und Keksen … bei Lichtlein und bescheidenen Geschenken … und einigen Liedzeilen, die es besingen … das Wunder der Heiligen Nacht … nicht zuletzt im Innersten froh und stolz, dass meine 4 Töchter mit ihren Familien diesselben Gedanken im Herzen tragen.

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