© Josef Ferstl - Facebook
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“Heilige Scheiße, war ich aufgeregt”, sagt Ferstl über die lange Zeit des Wartens bis zum Rennende, in der er immer wieder zittern musste und von seinem Platz am Leaderboard nervös aufgesprungen ist. Letztlich setzte er sich um gerade einmal acht Hundertstel vor Johan Clarey und zehn Hundertstel vor Abfahrts-Sieger Dominik Paris durch.“
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Ein Millionenpublikum verfolgte via TV den sensationellen Ferstl-Sieg beim Hahnenkamm-Super-G. Das mit der nicht unbedingt vielversprechenden Startnummer 1 und vier Jahrzehnte nach den Abfahrts-Triumphen seines Vaters 1978 und 1979. Doch nicht nur der kernige Bayer durfte gestern jubeln, auch ein Steinfelder, der einen großen Anteil am historischen Superding hatte: René Zweibrot, Service-Mann von Sepp Ferst und langjähriger Mitarbeiter in den Reihen des Deutschen Skiverbandes. Als sein Schwager war es für mich natürlich eine Ehre und mit Stolz und Freude verbunden, ihm bei seiner Heimkehr von Herzen zu gratulieren: „Hast wieder einmal ein gutes Handel g’habt bei der Wahl der Bretter, beim Wachseln und Schleifen der Kanten. Cool, mehr als cool! Jetzt gibt’s zuerst einmal einen Prosecco!“ … „Es gibt noch vier Rennen heuer, eins davon bei der WM. Die Formkurve passt beim Sepp. Schau’ma, was da alles noch möglich ist. Mindestens genauso sensationell wie den Sieg vom Sepp aber finde ich die Superleistung von Dominik Schwaiger, der mit Startnummer 53 noch auf den 12. Rang heruntergedonnert ist“, meinte René und begab sich bald nach seinem Kurzaufenthalt hier in der Heimat wieder Richtung Norden.

Erfreuliche Tatsache ist, dass der urige, 30-jährige Sepp Ferstl sich nach seinem Sieg im Super-G von Gröden 2017 nun auch in den Geschichtsbüchern der Kitzbühel-Champions findet. “Mit seinem Sieg setzt sich das deutsche Märchen in Kitzbühel fort, nachdem im Vorjahr Thomas Dreßen überraschend die Abfahrt gewonnen hat. Nun bekommt auch Ferstl seine Gondel am Hahnenkamm. ‘(…) Es ist wirklich unglaublich. Es war ein Traum von Kindheit an, da einmal zu gewinnen, jetzt ist das wirklich passiert’.” (Ebd.)

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Dass Rennlatten nicht von alleine blitzschnell werden und jeder Athlet auf feinfühligste Techniker-Hände angewiesen ist, wissen alle im schneeweißen Zirkus. Umso erfreulicher ist, dass René Zweibrot nach dem grandiosen Olympiagold von Victoria Rebensburg 2010 und mehrmaligen Top-Platzierungen danach auch im heurigen WM-Winter zu den erfolgreichen Service-Technikern im Alpinen Skilauf zählt.

Herzliche Gratulation, lieber René! … 
… und lasst es weiter so krachen!!!

 

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René Zweibrot (li) mit der heißbegehrten “Gams” und Super-G-Champion Sepp Ferstl © Privat

 

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