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Paukenschlagartiger Sager im bundesweiten Lager der Genossen:
„Er werde auch in Zukunft seine Meinung öffentlich äußern, betonte heute der neue burgenländische Landeshauptmann Doskozil: Die SPÖ sei keine ‚Einheitspartei’, die ‚an der Spitze einen Messias’ habe und ‚alle der Meinung des Messias nachlaufen’. Man könne darüber diskutieren, was man öffentlich oder in den Parteigremien sage – aber er werde sich auch künftig äußern, ‚wie ich es für richtig erachte’. SPÖ-Chefin Rendi-Wagner hatte Doskozil für seine Aussagen zur Sicherungshaft gerügt und Geschlossenheit gefordert.“ (ORF-Teletext, 04. 03. 2019, S. 101)

„Das mit dem ‘Messias an der Front’, dessen Meinung alle genauso gedanken- wie kritiklos nachtippeln, kenne ich doch auch von irgendwo“, denke ich mir und besinne mich dabei nicht unbedingt eines Kanzlers Kurz, an den Doskozil seine Botschaft eigentlich adressierte. Eher denke ich dabei an jene seltenen Zeitgenossen in den eigenen Reihen, deren despotisches Gehabe, Machtausübung und Umgangspraktiken an Willkür und Missbrauch der Marke „anno dazumal“ erinnern. Insofern sollte Doskozil seine Wuchtel ruhigen Gewissens in die eigene Mannschaft zurückspielen. Dort kickt man zur Stunde ohnehin ohne erkennbaren Plan und in nicht unbedingt aussichtsreicher Position.

Die restlichen SPÖ-Landeschefs …
… zeigen sich angesichts des Messias-Sagers wundersam geeint. So hört man von „guten Zeichen“ und „neuen, offenen Aussagen“. Selbst der Tiroler Problem-Sozi Dornauer, von der Chefin erst vor Kurzem ordentlich „zurechtgeputzt“… sozusagen „paniert“, sagte als frischgekürter SPÖ-Boss, „man habe kein Problem mit einer Frau an der Spitze (…) Er verstehe sich mit Parteichefin Rendi-Wagner „sehr gut“. (ORF-Teletext, 04. 03. 2019, S. 114) … „Eigenartige Wende!“, sinniere ich schon wieder.

Doch nicht alle Landesfürsten …
… zeigen sich zur Stunde gesprächig. Schweigen im Walde praktiziert wieder einmal unser Peter Kaiser, der bereits beim Thema „Sicherungshaft“ durch Meinungslosigkeit an der Grenze zum Maultod glänzte. Als potenziell möglicher Nachfolger einer offensichtlich nicht fest gesattelten Rendi-Wagner will er sich wohl nicht voreilig sein Zünglein verbrennen. Courage und Entschlossenheit sehen allerdings anders aus, aber gerade dies sind Qualifikationen, die – einem Doskozil vergleichbar – von einem sozialdemokratischen Hoffnungsträger von Morgen, einem „Roten der Zukunft“, bedingungslos erwartet werden.

„Messias“ bedeutet „der Gesalbte“ … einer, dem es gelingt, alle wieder zusammenzuführen, von Fremdherrschaft zu befreien und ein Reich der Gerechtigkeit und Freiheit herbeizuführen.“
(vgl.https://de.wikipedia.org/wiki/Messias)

Einem Doskozil ist am ehesten zuzutrauen, ein „Gesalbter“ zu sein. Der filigranen Pamela kann es im Sog der parteiinternen Machenschaften bald schon passieren, nicht die „Gesalbte“, sondern „Angeschmierte“ zu sein.

Darum mein ganz persönlicher Tipp:
Jetzt bloß einen ganz ganz großen Bogen machen um „Berater“ vom Kaliber eines Thal Silberstein oder Alfred Gusenbauer.

© https://pixabay.com/de/photos/pizza-lebensmittel-fast-food-1317699/
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Übrigens:
Wie wär’s mit
Selbsterkenntnis?

 

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