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Ein von FPÖ-Klubobmann Gernot Darmann präsentierter Mitschnitt aus der Stadtsenatssitzung vom 12. 03. 2019 scheint, wenn das Band nicht nachträglich manipuliert wurde und Gesagtes demgemäß der Wahrheit entspricht, Klagenfurts weiblicher Oberherrin Bgm. Maria-Luise Mathiaschitz die politische Schlinge um den Hals zu legen. Adressiert wurde der nahezu unfassbare Lager der roten Stadtchefin anscheinend an die nicht anwesende Grünen-Gemeinderätin Evelyn Schmid-Tarmann, welcher Mathiaschitz (bei maximaler Stille im Saal) ausrichtet:

„(…) damit sie nicht mehr zurückkommt,
oder was? (lacht) …

mit der Ethiopian Airlines. (lacht).”
(Zit in: Kimeswenger, Fritz: „Mit Ethiopian Airlines“, Kronenzeitung/Kärnten, 15. 03. 2019, S. 20)

 

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In trauriger Erinnerung an die Boing-Absturz-Katastrophe:
Mag die unentschuldigbare Äußerung – wie von der Bürgermeisterin behauptet – als „Verständnisfrage” im Zuge einer Diskussion zu werten sein … mögen – wie von der Bürgermeisterin weiters behauptet – alle „Vorwürfe falsch“ sein … mag – wie von der Oberroten der Stadt gesagt – alles ein „Versuch der Rufschädigung“ sein … Journalist Fritz Kimeswenger findet in seiner Betrachtung der Causa unmissverständlich klare und nachvollziehbare Worte: „Ein Drama mit 157 Toten, mit Hunderten trauernden Angehörigen,  überhaupt in eine Diskussion über Parkplätze (!) in Klagenfurt zu werfen – egal, ob besorgt fragend oder schnoddrig verplappert – bleibt als üble Geschmacklosigkeit. … und das Lachen einer Bürgermeisterin einer Landeshauptstadt über den eigenen ach so tollen „Sager“. (Kimeswenger, Kronenzeitung, ebd.)

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Nicht lange warten müssen …
… Herr und Frau KärntnerIn, mit deren Ehre wohl nicht zum Besten umgegangen wird, auf die Forderung von Gernot Darmann nach dem sofortigen Rücktritt der Stadtchefin: „Mathiaschitz hat Verwerfliches gesagt und ist dem Amt nicht mehr zuzumuten.“ (zit. in: Kimeswenger, Kronenzeitung, ebd.) Darmann poltert weiter, die Bürgermeisterin habe die Öffentlichkeit „belogen“, in dem sie die Aussage bestritten habe.(ebd.)


Was macht der Herr Landeshauptmann in diesem (schrägen und peinlichen) Fall?
Aus der rumänischen Metropole Bukarest ließ er dem Chef der Freiheitlichen, der eine Sondersitzung ankündigt, ausrichten, er solle machen, was er wolle, Mathiaschitz habe eine „unüberlegt gedankenlos formulierte Frage gestellt.“ (Zit. in ebd.) – Nicht unbedingt berauschend, wie der Oberste im Lande mit Schuld und Scham umgeht, die ihm und seiner Genossenschaft Andere bereiten!

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Mit hirn- und rückgratlosen Verbalwuchteln …
… scheint unser kaiserlicher Herr LH inzwischen Erfahrung zu haben: War es doch sein eigener Sprössling Luca, der vorigen Jahres mit seinem völligen Ausraster, Österreich sei eine „Nazion mit einem scheiß Innenminister“ das ganz Land vor den Kopf stieß und den Herrn Papá bis hinter die Ohren blamierte. Der Schmerz scheint inzwischen ausgelitten … scheint!

Maria-Luise Mathiaschitz ist kein Einzel– noch weniger Zufall: Zur Stunde sieht es aus, als sei Burgenland-LH Hans Peter Doskozil wohl der einzige und letzte Volksgenosse, dem die Bodenhaftung und der Blick für die gesellschaftspolitische Realität nicht verlorengingen. Der Rest der zerrütteten, führungslosen Partei übertrifft sich in Kontraproduktivität, Machtgeranggel, Widersprüchlichkeit und einem Mix aus Verzweiflung und Ratlosigkeit … der Zug von Morgen scheint abgefahren für die ewig Gestrigen.

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Natürlich und einmal mehr:
Die „Causa Mathiaschitz“ untermauert nachdrücklich die mitunter enorme Bedeutung von Tonmitschnitten bei politischen Diskussionen und Konfrontationen, nicht nur im Hohen Haus noch höherer Damen und Herrn. Auch bei uns im nicht unbedingt spannungslosen heimischen Gemeinderat ist der „Einsatz“ tontechnischer Absicherung schon vor Jahren ein Thema gewesen … ein leidiges allerdings, denn exakt die Roten sind es wieder einmal, die sich schon beim damaligen Antrag der FPÖ krankhaft mit Haut und Haaren gegen diese Möglichkeit der nachträglichen Kontrolle und Beweisführung gewehrt haben. Angesichts der völlig durchgeknallten gegenwärtigen Situation in Klagenfurt wird man sich umso mehr hüten, der Öffentlichkeit auf diese Weise „Rede und Antwort“ und – im Fall der Fälle – zum wirklich Gesagten stehen zu müssen. Was nicht im Protokoll steht, ist nicht gesagt und getan worden! Finito!


Ich persönlich …
… richte der Frau Bürgermeisterin von Klagenfurt nur eins aus:
Wenn bewiesen ist, dass Sie die ungeheuerlichen Aussagen wirklich getätigt haben, wenn Sie sich wahrhaft auf Kosten eines unfassbaren menschlichen Schicksals politisch darstellen wollten, aus einer Tragödie eine Eigenshow abziehen wollten, dann schauen Sie so rasch wie möglich, dass Sie noch einen Fleck in unserem schönen Heimatland finden, in dem man sich nicht schämt für Sie. Dann hat gewiss auch der Lindwurm schon längst seine Festung verlassen …. vor lauter Bauchweh!

 

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