© Alexandra Mandler
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Nicht nur Jenny Oberlojer hatte da leicht lachen, als unsere Faschingsgilde am 25. August ihren heurigen „Dankeschön-Ausflug“ in Richtung München antrat. An die 100 Personen – Akteure, Helfer an allen Fronten, Vereinsfunktionäre etc. – nahmen das Angebot an, sich zum Dank für ihr großartiges Mittun in der vergangenen Saison für zwei Tage in der Olympiastadt verwöhnen zu lassen. Mit Treffpunkt halb sieben Uhr morgens ging’ s los, zwei vollbesetzte Oberlojer-Busse verließen für ein Happy-Hour-Wochenende vom Hauptplatz aus unsere Heimatgemeinde.

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“In Kürze geht’s los!” – © Alexandra Mandler

Mit bester Laune ausgestattet, konnte der Ein oder Andere bereits beim etwas verspätet eingenommenen Frühstück im „Landgasthof Bocking“ in Söll erahnen, dass er im Anflug auf ein Superprogramm war.

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“A g’scheite Grundlag’ is die halbe Miete!” – © Alexandra Mandler

Ein sichtbar zufriedenes Quintett …

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“München, wir kommen!”

Den Programmablauf- und inhalt erdacht hatte sich die flotte und ideenreiche Jugend im Gildenvorstand, welche einmal mehr erfreulich viel Gespür für das zeigte, was quer über alle Generationen Spaß macht.

Showtime total“ sollte bereits das erste eigentliche Ausflugsziel sein: Die weltberühmten Bavaria-Filmstudios.

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“Das macht halt Spaß, Leute!” – © Alexandra Mandler

Es war selbst für jene, die hier schon einmal Einblick in die faszinierende Filmwelt nehmen durften, ein unvergessliches Erlebnis, im Rahmen einer zweistündigen Führung demonstriert zu bekommen, wie an den diversen Originaldrehorten bereits vor Jahrzehnten und anhand modernster Technologie Riesenerfolge des internationalen Films (wie z. B. „Das Boot“) produziert wurden.

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Tägliche zehn Stunden Dreharbeit unter anstrengendsten Bedingungen für den erfolgreichsten deutschen Film aller Zeiten: “Das Boot” – © Alexandra Mandler

… und danach in nobelster Gesellschaft …

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“Da geh ich jetzt kurz mal rein!” – © Alexandra Mandler

Bereits beim Einstieg in die Geheimnisse des Filmemachens wurde man – mit 3D-Brille bewaffnet – im Zuge einer Trickanimation bis auf den letzen Muskel durchgeschüttelt. Nichts für Leute mit einem launigen Verdauungstrakt!

In weiterer Folge konnten sich auch die „Wilden Jungs der Zukunft“ freiheraus in Szene setzen und vor der Greenbox selbst zu Akteuren werden.

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“Here we go!” – © Alexandra Mandler

… und weiter geht’s:

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„Nix gegen di, aber jetzt krieg i schon langsam an richtigen Durst!“ © Alexandra Mandler

meinte alsbald unser von der Bavaria-Zauberwelt begeisterter Wolfi Binder unmissverständlich, was viele Andere im Stillen dachten: “Nix wie ab zur Durst-Löschaktion und Schweinshaxen-Verspeisung in den ‘Augustiner-Biergarten’!“

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“Am schönsten Fleck des Areals einquartiert: Cool!” – © Alexandra Mandler

Mit 5500 Sitzplätzen im Freien (und weiteren 1200 im Gebäude selber!) erwies sich dieser gastronomische Mammutbetrieb in jeder Hinsicht als goldrichtige Wahl. Schmackhaftestes von der originellen bayrischen Speisekarte ließ den inzwischen angestauten Hunger zur Gaumenfreude werden, wobei jeder auch trotz Höllenbetriebs im vollbesetzten Gastgarten in Rekordzeit sein Futter bekam. Nach dem Genuss der regionalen Schmankerln schien Essen für einige hartnäckige Zeitgenossen bald zur Nebensache geworden, denn die Kellner hatten zunehmende Probleme, all die Bier-Maß herbeischaffen zu können, die bei Einbruch der Dämmerung von uns geordert wurden … was für jene, die mit etwas zu viel Selbstvertrauen ausgestattet in die Hefekübel schauten, zu einer „Dämmerung ganz anderer Art“ führen sollte bzw. musste. Aus Datenschutzgründen wird hier auf Namensnennung verzichtet.

Gut gemeint war dabei die Frage meines Tischkollegen S., der den von unserer Gemeinschaft merklich angetanen Oberkellner Manni um Rat bat: „Du. Is des normal, dass da bei meiner Maß der Schaum net schön ansteht, sondern so komisch in Streifen herunterrinnt!“ … Der in keiner Weise verlegen gewordene Gastronaut darauf: „Jo schau, Burli. Du bist mir aber aner. Du muaßt tringga, weil vom Zuaschauga weat’s fei net besser!“

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„Woaßt scho! Bei uns da gelt’n fei andre Unsitten!“ © Privat

Nicht weniger schlagfertig reagierte selbiger gute-Laune-Bolzen, als an unserem Tisch eine der kulinarischen Spezialitäten von ihrer ministerlichen Verzehrerin nicht zur Gänze verspeist werden konnte: „Was moanst denn du, Madl? Oans sag i dir: Solang’ s du dein Fuaß unter mein’ Tisch hast, wird ausgessa! Jawoi!“– Nicht desto trotz wurde zu späterer Stunde der (für manchen durch nicht mehr verhinderbare Störungen des Navigationssystems beschwerlich gewordene) Rückweg ins Hotel „in Angriff“ genommen.
Feststeht …
Es war ein absolut geiler Abend in dieser gemütlichen Location und bleibt gewiss als solcher in unser aller bester Erinnerung.

Genauso wie der zweite Ausflugsteil am darauffolgenden Sonntag, an dem nach dem Frühstuck im schönen „Novum Hotel“ ein weiteres bayrisches Urlaubsjuwel anvisiert wurde: Der Chiemsee und seine idyllischen Inseln.

© Alexandra Mandler“Eine ganz schön große Horde, nicht?” – © Alexandra Mandler

Jeder durfte für die nun folgenden Stunden selber entscheiden, wie und was er bei herrlichem Wetter unternehmen wollte: Herren- und Fraueninsel schaun …

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“Reif für die Insel” – © Alexandra Mandler

badi-badi machen …

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Karibisch vorgebräunt! – © Alexandra Mandler

oder einfach bloß in einem der verführerisch-gemütlichen Restaurants eine große Weinschorle oder ein weiteres bayrisches Hefesafterl genießen wie es abgebildetes Siebentett vorzog:

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“Waaaaas? Jetzt scho?” -© Privat

bis zur bitteren Erkenntnis, widerstandslos die Heimreise antreten zu müssen.

Von den zwei sehr bemühten Oberlojer Bus-Chaffeuren bestens wieder in heimatlichen Gefielde gebracht, bleibt allen Ausflüglern nur noch eins zu sagen: Dankeschön an alle, die dieses urgemütliche und vor allem kameradschaftfördernde Wochenende ermöglicht haben. Ein spezielles Vergeltsgott und großes Lob gilt Lisa Linder und Alexandra Mandler, die diesen Ausflug wirklich perfekt vororganisiert und mit trefflichen originellen Ideen bestückt haben.


Super war’s … Jawoi!!!

 

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