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Seit inzwischen vier Tagen zwecks Schmerztherapie (infolge meines fünften Bandscheibenvorfalls in fünfzehn Jahren) im SKA Villach liegend, finde ich mehr als reichlich Zeit vor, mir die vielen Botschaften von Naturliebhabern via Facebook wieder einmal in Ruhe vor Augen zu führen. Einige von ihnen fesseln, entfesseln und berühren mich tief. Nicht selten sind es jene Berichte, die mir regelmäßig meine steirische Nichte Bixi (Birgit) zukommen lässt. Sie ist in Wort und v. a. Tat ein Bilderbuchbeispiel für grenzenlose Tierliebe und mir in ganz besonderer Weise ans Herz gewachsen.

Heute morgens stieß ich auf ein weiteres Posting von ihr, das ich den steinfeld.news – Lesern nicht vorenthalten will. Es handelt sich um einen Beitrag von Nico Dietrich vom 31. 10. 2019, der sich „(…) den Wesen, die wegen nutzlosen Bommeln und Pelzbesatz ihr Leben lassen müssen … für die Geschundenen und Mißbrauchten, die für Arroganz und Ignoranz sterben”, widmet. (© Facebook, ebd.)

 

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Ein dunkler Käfig, panische Augen überall

grausige Schreie künden von unbeschreiblicher Not.
Der Gestank von Zigaretten und billigem Fusel klebt in der Luft
doch überlagert er nicht den zähen Duft vom Tod.

Die Tür schlägt auf, ich hör mich leise wimmern
ich zittere, kann mich vor Angst kein Stück bewegen.
Dann schneidet eine Schlinge in meinen Hals
und zieht mich gnadenlos dem Tod entgegen.

Der Schlag trifft nicht wie von der blutigen Hand geplant
ich schrei vor Verzweiflung und vor Schmerz.
Dann frisst sich das Messer durch mein Fell
doch bleibt er aus, der letzte Schlag von meinem Herz.

Mein Körper brennt, als würden Flammen ihn verzehren
mein nacktes Fleisch bäumt sich auf, ein letztes Mal.
Was von mir bleibt erkaltet neben den Resten meines Bruders
ein letzter Wimpernschlag erlöst mich von unbeschreiblicher Qual.

Ich wünsche von Herzen, Du hörst meine Schreie
wenn der Wind mein gestohlenes Fell an Deiner Kapuze streift.
Ich hoffe, Du ertrinkst in blutigen Träumen
und wünsche, dass Dich keiner hört, wenn Du in diesen Nächten schreist.

 

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