© Albert Petutschnig
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Und dann die Hände zum Himmel!“ … bei fulminanter Stimmung im heimischen Kultursaal waren sich alle einig: Das Jubiläumsjahr 2020 zeigt eine Faschingsgilde in Hochform mit vielen frischen und neuen Ideen. Anlass genug für mich als Moderator, das coole Treiben noch einmal Revue passieren zu lassen.

Mit „Heute Nacht für immer“ wurde das erwartungsvolle Publikum bereits zum Programmstart in beste Laune versetzt. War es doch einmal mehr Helga LUSAR, die nicht nur als Sängerin mit beneidenswertem Interpretationsgefühl für den deutschen Schlager, sondern auch durch eine beherzt schwungvolle Performance überzeugte …

© Albert Petutschnig
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ganz zur Freude des charmant über die Bühne fegenden Kanzlers Peter LANZ.

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Nach einem wohlverdienten Sekterl und mit viel Applaus bedachten Abgang von Helga LUSAR durfte man sich bereits auf den nächsten Knaller freuen: Obernarr Franz PICHLER und seinen „Flattachviertler“ Ingo JAHN.

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Schier unglaublich, mit welch pointenreicher Lachgarantie die beiden auch nach 15 Jahren ins Schwarze treffen. Da jagt wirklich ein gekonnter Schmäh den anderen, an Mimik und Gestik kaum überbietbar. Das Duo Franz & Ingo hat den Steinfelder Fasching wesentlich mitgeprägt und einen leichtverdaulichen Humor kreiert, der mehr als nur glaublich macht, wenn am Ende der Nummer gesungen wird: „… da zerkugeln sich die Leute!“ Großes Lob und Danke an die zwei nimmermüden Spaßvögel!

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Der „Obernarr“, wie man ihn weitum kennt und schätzt! © Albert Petutschnig

Dass man nach einer turbulent verlaufenen „Totenzeche“ und der darauffolgenden geplanten Heimfahrt mit dem Zug nach Lengholz ganz schön ins Schlittern kommen kann, war skuriller Inhalt der nächsten Programmnummer.

© Sepp Fercher
© Armin Petutschnig

Schließlich hat Frau Mamá Traudl MAYER im Anschluss an die Trauerfeierlichkeiten zu tief ins Glas geschaut … zum Leidwesen von Tochter Ulli GRANIG, die alle Hände voll zu tun hat, ihre torkelnde Mutti noch halbwegs fit am Bahnsteig-Bankerl zum Sitzen zu bringen. Die schier unauffindbaren Fahrkarten versetzen Schaffner Gottfried GRANIG wiederum in Rage, und so gestaltet sich die bevorstehende Zugsfahrt zum allgemeinen Fiasko.

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© Armin Petutschnig

Ein herzerfrischend dargebotener Sketch, der alle drei Akteure freiheraus schauspielen ließ. Nichts allerdings wurde aus den Verführungsabsichten des Schaffners, dessen lustmolchige Annäherungen („… ich bin nämlich spezialisiert auf Entgleisungen aller Art!“) leider (für ihn) im Leeren landeten. Gratulation an die Darsteller und danke für die ulkige Idee!

Um gehörige Gewichtsprobleme ging es bei der nun folgenden Musik-Show-Nummer.

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Ich hab mich tausendmal gewogen“ trällerte Fritz LINKO mit nahezu grenzwertigem Körpereinsatz von der Bühne.

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Dass im Kampf gegen die Kilos schier nichts zum Erfolge führen sollte, endete angesichts der temperamentvollen Performance, welche den rhythmusgeladen stampfenden Fritzi selbst in Atemnot bringen sollte, in ersten „standing ovations“. Nachdem die leidgeprüfte Waage ihren Dienst getan hatte, brüllte das Auditorium und zeigte sich hellauf begeistert.

Gleichermassen publikumswirksam gestaltete sich der Jubiläums-Auftritt der „Gemeindemäuse“ Andrea EBENBERGER und Marina WINKLER.

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Ob es nun der „grüne“ oder der „rote“ Tschabi war … die beiden Mäuse nagten heuer gehörig am Nerv der Zeitgenossen. In cooler neuer Klamotte wurde da über alles hergezogen, was irgendwie als Opfer zum Verzehr geeignet schien. Da durfte natürlich ein Zubiss in Richtung der Firma T. aus O. genausowenig fehlen wie Ratschläge an diverse Persönchen in der Gemeindestube.

Wahre Applausstürme erntete man mit der „Analyse“ des Parkproblems im Gewerbepark: „Porsche parkt Hänger ein! Zugmaschine parkt Porsche ein!“ … da brillierten die zwei Mäuschen mit blitzschneller Deklamation, bestens einstudiert und gewohnt spitzzüngig in der gesamten Ausführung … was man von der inzwischen bestgelaunten Zuseherschar zur Freude der frechen Nager merklich bestätigt bekam. Nicht zuletzt trug der abschließende Song seinen Teil zum hervorragenden Auftritt bei.

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Schau mal, was denen da einfällt,
beim Fasching in Steinfeld,
das finde ich megacool!”

Probleme höchst eigenartiger Natur ergaben sich dann beim Sketch „Die Schreibmaschine“.

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Da prallten nun zwei unverträgliche Welten aufeinander: Jene des im „anno dazumal“ verankerten Franz PICHLER, der seine über 30 Jahre getreue Schreibmaschine wegen eines hängenden „f“ zur Reparatur bringen musste, und die im Computerzeitalter aufgewachsene Karin EBENBERGER.

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Deren Vorschläge, ein „Update“ vorzunehmen, das verzweifelte Suchen nach einem „Akku“ oder auch die Fragestellung, ob die Maschine denn „abgestürzt“ sei … all das konnte nichts daran ändern, das das leidige „f“ weiter hängen blieb. Auch das „Hochfahren“ scheiterte am zitierten „f”-Problem. Ein gekonnt auf die Bühne gebrachter Ausflug in das Genre der Satire mit vielen Lachsalven als Lohn für ausgefallenes Schauspiel. Überdies ein wohltuend „anderer“ Beitrag zu einem buntgefärbten Narrenprogramm. Cool gemacht und perfekt gebracht!

Anschließend war es zur allgemeinen Freude  wieder einmal soweit, den heimischen Männergesangsverein zum Auftritt bitten zu dürfen. Einmal mehr unter der bewährten Leitung von Walter UNTERPIRKER sangen sich die stimmungsgeladenen „Jungs“ vom MGV mit „Junge, komm bald wieder“ und „Lollipop“ auch heuer im Nu in die Herzen der Zuhörer.

© Albert Petutschnig
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Mit Sepp UNTERPIRKER als stimmgewaltigem Solisten ist das Ensemble immer wieder eine 1er-Bank, was bei den vielen begeisterten Zuhörern unweigerlich zu „Zugabe-Rufen“ führte.

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Nun hieß es „Grünes Licht für englischen Humor!“ … kein Zweifel, das Publikum war ganz schön überrascht, als die zwei abgefahrenen Bestatter Roman OBERLOJER und Mag. Thomas FELLERER einen leeren Sarg Richtung Bühne schleppten …

 © Albert Petutschnig
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und dort in Gesellschaft von „Sugarbaby“ Johanna PETUTSCHNIG tiefen Einblick nahmen in deren illustre Genusswelt … und auch Dekolleté.
Nachdem sich die gnädige Frau Witwe längst schon ins Casino abgesetzt hat, scheint die heissblütige Zeitgenössin schwer motiviert, den beiden Bestattern trotz des im Sarg liegenden verstorbenen Hausherrn ihre „lebendigen“ Dienste anzubieten … merklich angetörnt nach geleertem Flachmann.

© Albert Petutschnig
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Schauspielerisch top performen hier alle drei Akteure eine „bei Gott“ nicht alltägliche Nummer. Teils frenetischer Applaus des Publikums bestätigt eindrucksvoll die Berechtigung einer Brise dunklen Humors in einer locker und ausgelassen gestalteten Narrenshow.

 bei der natürlich auch das diesjährige „STEI-TV“ nicht fehlen durfte. Mit Sprecher Fritz LINKO und Kameramann Michael TRAMPITSCH jun. hatte man Topmitarbeiter im Produktionsteam. Die für Filmschnitt und Inhalt verantwortlichen Stefanie und Andi ROHRER bastelten eine frisch-fidele Fernsehsendung zusammen, an deren diversen Drehorten  Sepp HUTTER in rostfarbener Perücke höchst ulkig als Journalistin in Erscheinung trat.

© Screenshot STEI-TV
© Screenshot STEI-TV
© Screenshot STEI-TV
© Screenshot STEI-TV
© Screenshot STEI-TV
© Screenshot STEI-TV
 © Screenshot STEI-TV
© Screenshot STEI-TV

Den letzten Beitrag vor der Showpause nützte Gildenkanzler Peter LANZ, anlässlich des Jubiläums einen kurzen Rückblick in die Ursprünge des heimischen Narrentreibens zu geben. So durfte man Fotos vom legendären „Familienball“ bewundern und sich bei den damaligen Motivatoren und Ideengebern wie Traudl STOPPER, August ZEIPPER, Christa MARKETZ oder auch Rudi KLARY für ihre verdienstvollen Bemühungen um den Steinfelder Fasching bedanken. Anschließend sang das versammelte Ministerium den im Vers umgetexteten Jubiläums-Song „Hände zum Himmel“, bei dem sich vor allem auch unsere Ministerinnen gehörig ins Zeug legten.

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und auch die Herren Minister waren, wie man sieht, ambitioniert bei
der Sache!

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Dann endlich die heißersehnte Pause, in der man sich vom turbulenten Treiben etwas erholte …

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und bei einigen ganz speziellen Gästen wie unserer 97-jährigen „Tante Hilde“ aus Wien für ihre langjährige Treue bedanken konnte.

 

FORTSETZUNG FOLGT!

LEI STEI!

P. S.
Tolle Fotos zu allen Veranstaltungstagen inkl. Generalprobe sind auch beim “Beobachter” unseres Haus- und Hoffotografen Sepp FERCHER abgebildet:
Link zum Beobachter

© Logo Faschingsgilde Steinfeld
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